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0:1 gegen Hamburg

Vierte Pleite - BVB rutscht immer weiter ab

DORTMUND Der Hamburger SV bleibt ein Angstgegner für den jetzt seit vier Liga-Spielen sieglosen BVB: Borussia Dortmund hat am Samstag gegen das bisherige Bundesliga-Schlusslicht mit 0:1 (0:1) verloren und schenkte damit zum fünften Mal in den vergangenen zehn Jahren einem neuen HSV-Trainer den ersten Sieg.

Jürgen Klopp und der Hamburger SV – das ist eine Verbindung, die einfach nicht so recht zu passen scheint. Bevor der BVB-Trainer damals in Dortmund anheuerte, stand er auch beim HSV auf dem Zettel. Doch er fiel durch, weil sich einige Entscheidungsträger an der Elbe an seinem Dreitagebart und dem lässigen Jeans-Look rieben. Also ging es zur Borussia, der Rest ist Geschichte.

7. Spieltag: BVB - Hamburger SV 0:1 (0:1)

Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Samstag 04.10.2014, 1. Bundesliga, Saison 2014/2015, 7. Spieltag in Dortmund, BV Borussia Dortmund - Hamburger SV, HSV, Hamburg 0:1, 
Enttaeuschung, Enttaeuscht, Juergen Klopp, Trainer BVB, Gestik, schreit

Foto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k  D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.
Samstag 04.10.2014, 1. Bundesliga, Saison 2014/2015, 7. Spieltag in Dortmund, BV Borussia Dortmund - Hamburger SV, HSV, Hamburg 0:1, 
Juergen Klopp, Trainer BVB, Gestik

Foto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k  D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.

Sportlich hat sich der HSV seitdem zu einer Art Angstgegner für Klopp entwickelt. Vor dem Duell am Samstag hatte der 47-Jährige mit dem BVB bereits fünfmal gegen die Hamburger verloren, gegen kein Team kassierte er mehr Pleiten, nicht einmal gegen den FC Bayern. Auch Hans-Joachim Watzke kannte natürlich diese Statistik, als er vor der Partie erklärte: „Ich erwarte ein absolutes Kampfspiel.“ Und der BVB-Boss sollte Recht behalten.

Vom spielerischen Glanz, den die Borussia noch am Mittwoch beim 3:0-Sieg in Anderlecht phasenweise verbreitet hatte, war im Signal Iduna Park nichts zu sehen. Der HSV hielt bissig dagegen und verhinderte so, dass Dortmunds Kreativkräfte ins Spiel finden konnten. Die Folge war ein höchst langweiliges Ballgeschiebe, das eigentlich auf ein 0:0 hätte hinauslaufen müssen. Denn Chancen gab es bis zur 35. Minute auf beiden Seiten faktisch nicht.

DORTMUND Ein Aussetzer von Adrian Ramos, der letztlich zum Gegentreffer führte - dazu viele Borussen weit entfernt von ihrer Bestform: Das 0:1 des BVB gegen den Hamburger SV, bereits die vierte Dortmunder Saisonniederlage, hatte diverse Gründe. Die Borussen in der Einzelkritik.mehr...

Dann jedoch passierte das, was dem BVB in der Bundesliga zuletzt häufiger unterlaufen ist: ein individueller Fehler. Wie schon im Derby auf Schalke (1:2) leitete Adrian Ramos mit einem Fehlpass ein Gegentor ein. Fehler machten in der direkten Folge jedoch auch der gegen Nicolai Müller etwas zu langsame Mats Hummels und Erik Durm, der zwar am Hamburger zupfte, ihn aber aus Sorge vor einer Roten Karte nicht energisch genug bremste. Lasogga, von Müller bedient, musste nur noch abstauben (35.). Es war das erste Saisontor des bulligen Stürmers.

Die Gäste-Führung kam zwar überraschend, war aber nicht einmal völlig unverdient. Denn die Mannschaft von Neu-HSV-Trainer Joe Zinnbauer lieferte in Dortmund den Beweis ab, durchaus besser zu sein als ihr Ruf. Selbst ein zweites Tor war nach einem Missverständnis in der Dortmunder Hintermannschaft kurz vor dem Pausenpfiff möglich. Müller scheiterte jedoch am herauslaufenden Roman Weidenfeller (45.).

Der BVB dagegen enttäuschte erneut im Kerngeschäft Bundesliga. Unüberhörbare Pfiffe von Teilen der Anhänger waren zur Pause die Folge einer Vorstellung, die mit dem Champions-League-Auftritt unter der Woche nichts gemein hatte. Dabei stand der gegen Anderlecht so starke Sebastian Kehl trotz einer Fußprellung ebenso in der Startelf wie der in Belgien noch geschonte Abwehrchef Mats Hummels. Doch die BVB-Profis wirkten nach drei Englischen Wochen in Serie wie sediert. Vom „Willen zur Überwindung“, von der Klopp vor dem Spiel gesprochen hatte, war zumindest vor der Pause nichts zu sehen. Die Hamburger dagegen nutzten ihre größere Frische geschickt.

Klopp blieb nichts anderes übrig, als in der Pause zu reagieren. Milos Jojic ersetzte den blass gebliebenen Sven Bender im Mittelfeld. Der Serbe sollte Kreativität ins lahmende Offensivspiel des BVB bringen, der nun in einer 4-4-2-Grundordnung mit Raute agierte.Und immerhin: Dortmund erhöhte jetzt den Druck auf die in dieser Saison bislang noch sieglosen und daher früh auf Zeit spielenden Hamburger. Halbwegs gefährlich wurde es aber erst nach gut einer Stunde, als Aubameyang einen Kopfball zwei Meter am HSV-Kasten vorbeiköpfte. Eine Chance im klassischen Sinne war jedoch auch das nicht gewesen. Es blieb bei spielerischer Magerkost, die der BVB seinen Fans auftischte.

Auf der Gegenseite konnten sich die Dortmunder bei ihrem Keeper bedanken. Hätte Weidenfeller Lasoggas Kopfball nicht glänzend entschärft, hätte der BVB seine Siegambitionen bereits in der 63. Minute aufgeben können. So aber blieb es bei der knappen Gäste-Führung, die Lasogga dank Hummels‘ Abwehraktion auch sechs Minuten später nicht ausbauen konnte.Und dann war sie endlich da, die erste BVB-Chance des Spiels: Nach Flanke von Marcel Schmelzer kam Ramos im Fünfer als erster an den Ball, HSV-Torhüter Jaroslav Drobny konnte den Kopfball des Kolumbianers jedoch entschärfen (72.). Wenig später setzte Jojic einen Distanzschuss neben das Tor (73.), dann rettete Drobny gegen Aubameyang (76.), bevor der eben erst eingewechselte Ciro Immobile das Ziel knapp verfehlte (79.). Wie schon im vergangenen Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (2:2 nach 0:2-Rückstand) wachte die Borussia spät, dafür aber umso energischer auf.

Vorteil Hamburg: Sie hatten jetzt Platz zum Kontern, Lewis Holtby nutzte den Raum nach Hummels‘ Patzer jedoch nicht, sondern schob den Ball knapp am leeren Tor vorbei (82.). Dem BVB half dieser fahrlässige Umgang der Hamburger mit ihren Kontergelegenheiten jedoch nicht mehr. Anders als gegen Stuttgart fanden die Dortmunder diesmal kein Durchkommen, es blieb beim 0:1 – und damit beim ersten Sieg des neuen HSV-Trainers Zinnbauer. Erneut hatten sich die Rothosen also als Angstgegner von Klopp erwiesen und dem BVB die bereits vierte Saisonniederlage zugefügt. Das Wort „Krise“ dürfte man bei der Borussia während der kommenden Englischen Wochen nun wohl häufiger hören. Champions-League-Erfolge hin, Champions-League-Erfolge her.

Noch jedoch ist die Geduld des harten Kerns der BVB-Fans groß. Trotz der zweiten Liga-Niederlage in Serie feierten die Anhänger auf der Südtribüne ihre Mannschaft nach dem Spiel lautstark. "Darauf", erklärte Mittelfeldspieler Kevin Großkreutz, "können wir stolz sein. Auf unser aber nicht."

TEAMS UND TOR
Borussia Dortmund: Weidenfeller - Durm (68. Piszczek), Hummels, Sokratis, Schmelzer - Bender (46. Jojic), Kehl - Aubameyang, Kagawa, Großkreutz (78. Immobile) - Ramos
Hamburger SV: Drobny - Diekmeier (66. Stieber), Djourou, Westermann, Ostrzolek - Behrami, Arslan - Nicolai Müller (87. Rudnevs), Holtby, Jansen - Lasogga (83. Jiracek)
Tor: 0:1 Lasogga (35.)
Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 80.667 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Jojic (3), Sokratis (3) / Drobny (2), Holtby (2), Nicolai Müller (2), Ostrzolek (1)

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