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Vor Spiel gegen Rhynern steht der Rasen im Mittelpunkt

BVB II wittert neue Chance

Der BVB II wittert nach dem Sieg gegen Oberhausen eine neue Chance. In der Englischen Woche sind gegen die Kellerkinder Rhynern und Erndtebrück sechs Punkte Pflicht. Wenn da nicht der Rasen in der Roten Erde wäre. 

DORTMUND

, 27.03.2018
Vor Spiel gegen Rhynern steht der Rasen im Mittelpunkt

Auf dem Rasen im Stadion Rote Erde geht Kampf vor Schönheit. © Bielefeld

Massimo Ornatelli humpelte vom Platz. "Ich bin hochgesprungen und am Rand einer Kuhle im Rasen gelandet", sagte der Mittelfeldspieler des BVB II nach dem 2:1-Erfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen. Das Sprunggelenk knickte weg und schmerzte nach dem Abpfiff noch ein wenig, "aber ich gehe davon aus, dass es nichts Schlimmes ist." Der Routinier kennt seinen Körper, er weiß, wann etwas schlimm ist und wann nicht. Trotzdem gibt es für die Gelenke eines 32-Jährigen natürlich angenehmere Dinge als ein Fußballspiel in einer Kraterlandschaft.

"Wir sind es ja gewöhnt"

Der Rasen war mal wieder ein Thema nach dem "trotz der Verhältnisse" (Ornatelli) erfolgreichen Spiel in der Roten Erde. Und er wird auch am heutigen Dienstag, wenn der Tabellenletzte aus Rhynern zu Gast in Dortmund ist (19.30 Uhr, Rote Erde), ein Thema sein. Denn es ist ja so: Die U23 des BVB will grundsätzlich und gegen jeden Gegner den Ball laufen lassen. Sie will Fußball in erster Linie spielen und nicht arbeiten. Das Problem ist: In der Roten Erde ist ein solcher Fußball eigentlich nicht möglich.

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"Die Plätze, auf denen wir trainieren, sind alle besser als der hier", sagte Kapitän Patrick Mainka, "aber wir sind es ja gewöhnt." Heißt: Im Training läuft der Ball, in der Roten Erde holpert er. Aber die Borussen wollen auch nicht zu negativ über den eigenen Platz sprechen, zu geschichtsträchtig ist das Stadion, zu fantastisch die Atmosphäre.

0:7 gegen Uerdingen

Das Duell mit Westfalia Rhynern könnte auch so eines sein: "Auf diesem Platz ist es immer ein 50:50-Duell", sagt Sören Dieckmann. Das ist gegen Teams von oben ein Vorteil. Gegen Teams von unten, wie Rhynern, das in der vergangenen Woche in Uerdingen 0:7 verloren hat, ist es ein Nachteil.

Auch deshalb sagt BVB-Trainer Jan Siewert: "Es braucht n iemand zu glauben, dass wir Rhynern hier unterschätzen." Die Erinnerung an das Hinspiel macht es ihm und seinen Jungs auch leicht. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit hatten die Dortmunder im August beim 4:3 drei Punkte aus Rhynern entführt.Ganz so dramatisch braucht der BVB es heute Abend nicht.

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