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Vor dem BVB liegt noch ein langer Weg

Kommentar

Borussia Dortmund steckt nach der Heimniederlage gegen den Hamburger SV in der Bundesliga-Krise - und wird dort nach der Länderspielpause auch wieder herausfinden. Der Weg dorthin ist jedoch lang und beschwerlich. Der Kommentar von BVB-Reporter Matthias Dersch.

DORTMUND

, 04.10.2014
Vor dem BVB liegt noch ein langer Weg

Enttäuschte Borussen nach der Niederlage gegen den HSV.

Der harte Kern der BVB-Fans bewies am Samstag wieder einmal ein Gespür für die richtige Reaktion. Anstatt die Mannschaft nach der enttäuschenden Vorstellung beim 0:1 gegen den Hamburger SV auszupfeifen, sangen die Anhänger auf der Südtribüne für ihre geknickten Helden. Natürlich stellt auch sie die aktuelle Situation mit nur sieben Punkten nach sieben Liga-Spielen nicht zufrieden, doch sie wissen auch, dass Schmähungen die kritische Phase, in der sich das Team von Jürgen Klopp momentan befindet, nur verschärfen würde.

Es ist nicht leicht zu erklären, warum der BVB am Mittwoch in der Champions League 3:0 beim RSC Anderlecht gewinnt und dabei spielerisch ansehnlichen Fußball bietet, drei Tage später aber gegen den krisengeplagten und verunsicherten HSV nur Magerkost und Krampf abliefert. Die nötige Einstellung kann man den Borussen wohl nicht absprechen, aber oft passiert es eben nicht bewusst, dass man die Spannung leicht absinken lässt. Das musste sogar Klopp, der lauteste Verteidiger seiner Elf, vor der Partie zugeben.

Die Verletzungsmisere, die den BVB auch in dieser Saison auf Schritt und Tritt begleitet, hat den eigentlich üppig besetzten Kader massiv ausgedünnt. Die Mannschaft, die am Samstag auf dem Platz stand und gegen den HSV verlor, war zwar immer noch ausnahmslos prominent besetzt. Doch sie wirkte in der dritten Englischen Woche in Serie überspielt und an der Grenze der mentalen Belastbarkeit.

Hinzu kommt: Nahezu jeder Borusse trägt derzeit einen Rucksack mit Problemen auf dem Rücken, Ausnahmen wie Pierre-Emerick Aubameyang einmal ausgenommen. Dem einen fehlt der Rhythmus, der andere ist erschöpft. Wieder ein anderer kämpft noch mit der Umstellung auf diesen ganz speziellen Fußball, den Klopp seinen Spielern abverlangt. Die Folge sind Formschwankungen im Drei-Tages-Rhythmus.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

7. Spieltag: BVB - Hamburger SV 0:1 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV.
04.10.2014
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: DeFodi
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: DeFodi
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: DeFodi
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: DeFodi
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: DeFodi
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Samstag 04.10.2014, 1. Bundesliga, Saison 2014/2015, 7. Spieltag in Dortmund, BV Borussia Dortmund - Hamburger SV, HSV, Hamburg 0:1, Enttaeuschung, Enttaeuscht, Juergen Klopp, Trainer BVB, Gestik, schreitFoto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.© Foto: DeFodi
Samstag 04.10.2014, 1. Bundesliga, Saison 2014/2015, 7. Spieltag in Dortmund, BV Borussia Dortmund - Hamburger SV, HSV, Hamburg 0:1, Juergen Klopp, Trainer BVB, GestikFoto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.© Foto: DeFodi
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: DeFodi
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: dpa
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: dpa
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Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: dpa
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: dpa
Bilder der Partie Dortmund gegen Hamburg.© Foto: dpa

Die gute Nachricht aus Dortmunder Sicht ist: Die Zeiten werden sich auch wieder ändern. Nach der Länderspielpause kehren Marco Reus, Ilkay Gündogan und Co. nach und nach in den Kader zurück. Sie werden zwar Zeit benötigen, bis sie wieder in Bestform sind - die einen länger, die anderen kürzer -, aber sie geben Klopp mehr Möglichkeiten und entlasten die Profis, die sich derzeit am Limit bewegen.

Man muss sich jedoch auch nichts vormachen: Die Krise des BVB endet nicht automatisch in zwei Wochen. Sie kann noch eine Weile andauern - und wird es vermutlich auch. Die Borussia muss sich, anders als in den Vorjahren, erst noch finden. Eine Aufgabe, die an sich schon kompliziert ist, im laufenden Spielbetrieb aber noch deutlich erschwert ist.

Umso wichtiger ist es für die Schwarzgelben, dass die Fans trotz allem hinter ihnen stehen. Zu sehr sollten sie die Geduld des Anhangs jedoch auch nicht belasten. Sonst sind nicht nur die Saisonziele in Gefahr, sondern auch der westfälische Frieden rund um den BVB.

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