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Watzke: "Der BVB hat keinen Euro Schulden mehr"

Exklusiv-Interview

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (55) hat unter der sportlichen Krise in den vergangenen Monaten gelitten. "Es nimmt mich extrem mit", sagte Watzke im exklusiven Interview mit dieser Redaktion. Wirtschaftlich und auch sportlich sieht er den BVB dennoch bestens aufgestellt. Zumal der Klub bei Banken schuldenfrei ist.

DORTMUND

, 20.11.2014
Watzke: "Der BVB hat keinen Euro Schulden mehr"

Hans-Joachim Watzke nimmt die Dortmunder Profis in die Pflicht.

Man habe während der sportlichen Talfahrt alles analysiert, was man analysieren könne, erklärte Watzke. "Jürgen Klopp, Michael Zorc und ich sind noch enger zusammengerückt, haben noch mehr diskutiert." Das Ergebnis sei immer das gleiche gewesen.

Zu viele Langzeitverletzte, Spieler außer Form im Dauereinsatz, zu wenig Alternativen. "Es war eine unfassbare Abfolge“, sagte Watzke. Doch aus der Misere ergebe sich auch etwas Gutes. "Es wird honoriert, wie wir mit der Krise umgegangen sind. Das Vertrauen, das die Fans der Mannschaft gegeben haben, wirkt."

An Trainer Jürgen Klopp hat Watzke gefallen, dass der Coach auch in der Krise authentisch geblieben sei. "Ich fand es sehr ehrlich, dass Jürgen den Leuten den Eindruck vermittelt hat, dass ihn die Situation sehr angreift. Ich mag es nicht, wenn sich Trainer nach solchen Niederlagen in der Pressekonferenz hinstellen und so tun, als hätten sie schon den Masterplan in der Tasche - nur um dadurch ihren Kopf zu retten." Bei anderen Vereinen, so Watzkes Mutmaßung, "läge jetzt so mancher Kopf auf der Straße".

Wirtschaftlich sieht der gebürtige Sauerländer den BVB "so stark, wie Borussia Dortmund nie zuvor war. Nicht einmal im Ansatz. Das ist ein Faustpfand." Der BVB habe bei den Banken keinen Euro Finanzschulden mehr. "Wir müssen keine Zinsen mehr zahlen, keine Tilgungen mehr leisten. Nullkommanull! Das wird dazu führen, dass wir den Etat anheben können." Selbst bei einer Saison ohne Einnahmen aus dem Europapokal müsse sich der schwarzgelbe Anhang keine Gedanken machen. 

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

BVB-Training in Brackel am 20. November

Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 20. November.
20.11.2014
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BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi
BVB-Training in Brackel am 20. November.© Foto: DeFodi

Die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb könne jedoch dabei helfen, einen Spieler wie Marco Reus, der den Klub zum Saisonende für die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro verlassen darf, längerfristig zu binden. Entscheidend ist die Champions League alleine aber nicht, meint Watzke: "Fakt ist, dass er eine sehr hohe Identifikation mit der Stadt, vor allem aber mit dem BVB hat. Es ist eine ganze Menge, was wir in die Waagschale werfen können. Dass er sich leichter tun würde, hier zu bleiben, wenn wir dauerhaft international vertreten wären, ist aber nicht zu leugnen."

Das Interview mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke lesen Sie am Freitag (21. November) auch  und das komplette Gespräch mit dem BVB-Boss gibt es ab nachmittags hier bei uns im Internet. 

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