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Watzke lobt Zorc: "Durchdachte Transferpolitik"

DORTMUND Gleich zu Beginn einer jeden Aktionärsversammlung ist Hans-Joachim Watzke aufgerufen, zur sportlichen Situation der Profimannschaft Stellung zu beziehen. Nicht immer war dies leicht in den vergangenen Jahren, am Dienstag aber ein Kinderspiel für den Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA.

Watzke lobt Zorc: "Durchdachte Transferpolitik"

Hans-Joachim Watzke hat gut lachen.

Zwar gibt es für die Aktionäre auch in diesem Jahr trotz eines ausgewiesenen Bilanzgewinns der KGaA von 1,06 Milliionen Euro keine Dividende (Watzke: „So weit sind wir noch nicht!“), die sportlich verheißungsvolle Perspektive aber besänftigte  so manchen Kritiker.

Alle 99 Neuzugänge der Fußball-Bundesligisten im Sommer 2008 hat der „kicker“ jetzt unter die Lupe genommen. Die Dortmunder Tamas Hajnal und Neven Subotic werden dort als „wesentliche Verstärkungen“ geführt, Young-Pyo Lee als „guter Griff“. Einen Fehlgriff in der Dortmunder Transferpolitik hat der kicker nicht erkannt und den BVB im Ranking aller Bundesligisten auf Platz 2 gesetzt. Hinter Leverkusen, weit vor dem FC Schalke 04. Der logiert auf Platz 17...

Zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden nutzte Watzke das öffentliche Forum, daher ausdrücklich die Arbeit von Sportmanager Michael Zorc zu loben. „Ich bin froh, dass ich in schweren Zeiten zu ihm gehalten habe“, meinte Watzke „Unsere Transferpolitk der vergangenen zwei Jahre war sehr durchdacht.“ Und als kleines Bonbon für die Aktionäre: „Wir haben da enorme Wertschöpfung betrieben.“ Heute sieht sich Borussia Dortmund in der Lage, keinen Spieler aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen zu müssen. Auch auf der „Abgabeseite“, so Watzke, habe Zorc gute Arbeit geleistet. „Mladen Petric haben wir für 3,5 Milliionen Euro geholt und mit 100 Prozent Aufschlag verkauft.“

Der „Jugendstil“ beim BVB, einst unter Mathias Sammer aus der Not geboren (und mit bescheidenem Erfolg), hat unter Jürgen Klopp eine Renaissance erlebt. Für Watzke die „neue Philosophie“ des BVB. Mehr Geld soll künftig in die Jugendförderung fließen. „Die Bayern müssen da unser Vorbild sein. Sie schaffen es, immer wieder eigene Talente in die Bundesliga zu bringen.“ Watzke sieht den BVB auf einem guten Weg, „noch aber nicht am Limit“. Der momentane Aufschwung dürfe jedoch nicht zur Verblendung führen. Watzke: „Wir messen uns unter anderem mit drei Klubs (Hoffenheim, Leverkusen, Wolfsburg), für die Geld keine Rolle spielt. Wir haben deutlich weniger PS.“

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