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Ab Ende Mai muss in Dortmund aufgeräumt werden

BVB sehnt das Saisonende herbei

Nicht erst seit Sonntag sehnen alle Verantwortlichen von Borussia Dortmund das Ende dieser unwirklichen Saison herbei. Woche für Woche wähnen sie sich im falschen Film, doch jetzt ist das Ende endlich in Sicht. Und dann kann und muss aufgeräumt werden. Dirk Krampe kommentiert.

GELSENKIRCHEN

, 15.04.2018
Ab Ende Mai muss in Dortmund aufgeräumt werden

Noch vier Spiele - dann ist eine enttäuschende BVB-Saison beendet. © imago

Das Revierderby auf Schalke zeigte einmal mehr, wieviel falsch gelaufen ist in Dortmund in den vergangenen Monaten, das sich nicht einfach ignorieren oder beiseiteschieben lässt. Derby-Niederlagen schmerzen ohnehin noch ein Stückchen mehr, diese zeigte zudem, wie sich im Laufe von nur einer Saison die beiden Mannschaften in komplett unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.

Elf Individualisten

Auf Schalke ist zwar der Fußball auch weiterhin oft mehr zweckmäßig als ansehnlich, aber Trainer Domenico Tedesco hat es geschafft, aus diesen Fußballern eine funktionierende Einheit, eine Mannschaft zu formen. Die sich zerreißt für das gemeinsame Ziel.

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Beim BVB findet sich eine Mannschaft nur auf dem Aufstellungsbogen. Auf dem Platz stehen hingegen zumeist elf Individualisten, die zusammen nur selten funktionieren, die bei Widerstand irritierend schnell resignieren, klein beigeben und in deren Reihen niemand ist, der als Kommandeur vorangeht. Als Schalke das 1:0 machte, sackte der gesamte BVB förmlich in sich zusammen.

Mängel sind hinlänglich beschrieben

Die Fülle der Mängel ist hinlänglich beschrieben. Der Trainer ist in dieser Kette beinahe noch das schwächste Glied. Die Frage stellt sich auch, ob es ein kluger Schachzug war, einen Mann mit vorab feststehender Ablauffrist zu engagieren. Denn dass die Mannschaft Stöger bedingungslos folgt, ist nicht erkennbar. Auf der anderen Seite sieht das ganz anders aus. Auch das ist ein Mosaiksteinchen für den Aufschwung am Schalker Markt.

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