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BVB-Sportdirektor muss radikalen Umbau umsetzen

Schwerstarbeit für Michael Zorc

Die Saison 17/18 verläuft mit Platz vier enttäuschend. Borussia Dortmund steht im Sommer vor einem Berg an Arbeit - und einem radikalen Umbau. Im Mittelpunkt: Sportdirektor Michael Zorc.

DORTMUND

, 18.05.2018
BVB-Sportdirektor muss radikalen Umbau umsetzen

BVB-Sportdirektor Michael Zorc und einige seiner aktuellen Baustellen: Wo liegt zum Beispiel die Zukunft von Jeremy Toljan, Sokratis, Marius Wolf oder Marvin Hitz (v.l.)?

Michael Zorc (55) krempelt die Ärmel hoch. Es geht an die Arbeit, intensiver als eh schon. Das Portemonnaie ist prall gefüllt, nur beste Ware mit gutem Preis-Leistungsverhältnis kommt infrage. Borussia Dortmunds Sportdirektor hat es sich zur Aufgabe gemacht, „die Mannschaft auf hohem Niveau zukunftsfähig zu machen“. In diesem Transfersommer soll besonders streng geprüft werden, wer zum BVB passt. Das ist eine der Konsequenzen nach einer Saison, in der vieles im Argen lag, in der Borussia Dortmund nicht wiederzuerkennen war.

Radikale Runderneuerung

Das Geld zur radikalen Runderneuerung ist vorhanden. Die zusätzlichen 30 Millionen Euro durch die gesicherte Teilnahme an der Champions League machen laut Klubchef Hans-Joachim Watzke aber „keinen Unterschied“ aus bei dem Plan, den Zorc durchziehen soll. Spülen eventuelle Abgänge noch Geld in die Kassen, kann der Verein getrost Mittel im dreistelligen Millionenbereich einsetzen, wie in den Vorjahren auch.

Der Kriterienkatalog steht. Mehr denn je will die Borussia neben sportlichen Faktoren darauf achten, wer zum Klub passt, wer sich einfügen und vorangehen will. Auch in der Mannschaft sind die Erwartungen hoch. „Hoffentlich kommt auch noch mal Qualität hinzu, das schadet ja auch nicht“, findet Nuri Sahin. In seine vehemente Forderung nach Selbstkritik schloss er „von A bis Z“ explizit nicht nur die Spieler ein, sondern auch die Chefs.

Qualität und Identität abhandengekommen

Bei 115 Transfers seit 2011 sind dem BVB sukzessive Qualität und ein Stück weit Identität abhandengekommen. Das „Kaufhaus des Westens“ (Kicker) musste wieder und wieder schmerzhafte Abgänge verkraften. Danach wiederum sieht es in diesem Sommer nicht aus, sieht man einmal vom wahrscheinlichen Weggang des Innenverteidigers Sokratis aus. Der bald 30-Jährige biegt allerdings auch auf die Zielgerade seiner Karriere ein - ihn ziehen zu lassen, dürfte mit einem Trostpflaster versüßt werden, das mindestens 15 Millionen Euro wert sein dürfte.

Bislang hat der BVB die Leihspieler Dzenis Burnic (19) und Jacob Bruun Larsen (19) vom VfB Stuttgart zurückbeordert und lässt im Gegenzug Junior David Kopacz (18) zu den Schwaben ziehen. Die haben auch ein Auge auf Jeremy Toljan geworden. Ihn nach nur einem Jahr Dortmund wieder gehen zu lassen, entspricht eigentlich nicht dem üblichen BVB-Gebaren - zumal man im Gegenteil beide Außenbahnen gern noch stärken würde. Eine schwierige Suche, wie schon die Vergangenheit zeigte. Am Donnerstag platzte die Hoffnung, Stephan Lichtsteiner (34) von Juventus Turin ablösefrei zu bekommen. Man habe nicht zueinander gefunden, ließ der Schweizer wissen.

Markt könnte spät in Bewegung kommen

Den dritten Torhüter Dominik Reimann zieht es zu Holstein Kiel. Auf der Zielgeraden ist man aktuell allenfalls bei Marwin Hitz (30), der neuer zweiter Torhüter werden soll. Thomas Delaney (26) wird von vielen englischen Vereinen umworben, finanzstarke Konkurrenz gibt es auch beim Frankfurter Angreifer Marius Wolf (23). Gesucht werden zudem mindestens noch ein Innenverteidiger und ein Außenverteidiger - weitere Umbauten sind freilich wahrscheinlich. Nicht mit allen aus dem 28 Spieler starken Kader plant Dortmund für die Zukunft.

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Der BVB beim Benefizturnier in Herne

17.05.2018
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Der BVB beim Benefizturnier in Herne.© Kirchner/Steinbrenner
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Der BVB beim Benefizturnier in Herne.© Guido KircKirchner/Steinbrennerhner
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Wegen der WM in Russland könnte der Markt spät in Bewegung kommen. Anderseits schließt die finanzstarke Premier League ihre Eingangstür erstmals vor dem Saisonstart, in diesem Jahr am 9. August. Das gibt zumindest auf der Zielgeraden früher als sonst Planungserleichterung. Einen zweiten Fall Dembele soll es aber so oder so in diesem Jahr nicht geben.

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