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Dortmunds neues Bindeglied nimmt die Arbeit auf

Kehl startet zweite BVB-Karriere

1098 Tage nach seinem letzten Spiel als Profi beginnt für Sebastian Kehl die zweite Karriere bei Borussia Dortmund. Vom Input des ehemaligen Kapitäns erhofft sich der BVB einiges.

DORTMUND

, 02.06.2018
Dortmunds neues Bindeglied nimmt die Arbeit auf

Startet seine zweite Karriere bei Borussia Dortmund: Sebastian Kehl. © imago

1098 Tage nach seiner letzten Partie (1:3 im DFB-Pokalfinale gegen Wolfsburg) für den Verein, für den er 363 Pflichtspiele bestritt, ist Sebastian Kehl nun wieder Angestellter von Borussia Dortmund. Am Freitag startete Kehl auch offiziell in seinen neuen Lebensabschnitt und wird fortan als „Leiter der Lizenzspieler-Abteilung“ bei der Borussia als Bindeglied zwischen Vereinsführung und Mannschaft agieren.

„Fußball ist intensiver geworden“

Schon seit Wochen befindet sich der 38-Jährige ehemalige Kapitän als Vorbereitung auf seine neue Aufgabe in der Einarbeitungsphase. Kehl nimmt schon seit Längerem an Sitzungen des Führungsgremiums mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc teil und ist bereits voll in die Saisonplanung eingebunden. Regelmäßig ist als viertes vollwertiges Mitglied dieses Gremiums auch Matthias Sammer mit dabei, der von Watzke ins Boot geholte externe Berater.

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Kehls Verpflichtung ist die Konsequenz aus den Entwicklungen der vergangenen Jahre. „Der Fußball ist intensiver geworden“, sagt Sportdirektor Zorc. In den Gesprächen mit Watzke sei die Erkenntnis gereift, dass man eingefahrene Strukturen verändern und bekannte Pfade verlassen müsse. „Der Klub ist stark gewachsen, die Dinge haben sich deutlich verändert.“

Strömungen erkennen

Kehl soll sein Ohr nahe an der Mannschaft haben, Strömungen erkennen und auch als Mittler fungieren. Er wird daher zwei Büros beziehen, eins in der Geschäftsstelle am Rheinlanddamm. Wesentlich häufiger wird man ihn allerdings in Brackel am Trainingszentrum antreffen. Die Phase bis zum offiziellen Trainingsstart, der am 7. Juli sein wird, kann er nutzen, um sich einen Überblick über die Abläufe zu verschaffen.

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Nach seiner aktiven Karriere hat sich Kehl in einem zweijährigen Management-Studium bei der UEFA für neue berufliche Aufgaben fit gemacht. Zuletzt wirkte er auch im Planungsstab für die neue DFB-Akademie in Frankfurt mit und absolvierte gemeinsam mit Christoph Metzelder und Patrick Owomoyela die A-Lizenz.

Identifikationsfigur zurückgeholt

Eine Trainertätigkeit stand allerdings als erste berufliche Station nach der Profikarriere nicht im Raum. Anfragen für eine Tätigkeit im administrativen Bereich hatte Kehl von einigen Klubs vorliegen. Borussia Dortmund tat gut daran, ihn als ehemalige Identifikationsfigur schnell an den Klub zu binden.

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