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Alles auf Null! Aber Geppert sieht seine Elf als Favorit

BVB-U17 trifft im Halbfinale auf Leverkusen

Im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft trifft die U17 von Borussia Dortmund auf Bayer Leverkusen. Der Einsatz von Kapitän Alaa Bakir ist vor dem Hinspiel heute Abend (19 Uhr) fraglich.

DORTMUND

, 06.06.2018
Alles auf Null! Aber Geppert sieht seine Elf als Favorit

BVB-Trainer Sebastian Geppert sagt: „Für unsere gute Saison in der Liga können wir uns in der Endrunde nichts mehr kaufen.“ © Ludewig

Vergangenheit, Vorgeplänkel. Als souveräner Meister in der West-Staffel der U17-Bundesliga hat sich Borussia Dortmund für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, doch das alles zählt nun nicht mehr. Es geht bei Null weiter.

„Da werden die Karten neu gemischt“

„Für unsere gute Saison in der Liga können wir uns in der Endrunde nichts mehr kaufen“, sagt Sebastian Geppert vor dem Halbfinal-Hinspiel bei Bayer Leverkusen (19 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, Eintritt frei). Der 34-jährige Trainer des bislang dominierenden schwarzgelben Jahrgangs sieht seine Elf durchaus in der Favoritenrolle, „die nehmen wir meinetwegen auch gerne an“, betont Geppert.

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Schließlich gewann seine Mannschaft beide Ligaspiele gegen Leverkusen, auswärts mit 2:0 und zuhause 3:0. Doch nun geht es in Hin- und Rückspiel, zweimal 80 Minuten, um den Einzug ins Finale. Da ist eine gewisse Anspannung, diese „positive Vorfreude“ durchaus zu spüren. Auch in Leverkusen misst man den Liga-Duellen keine allzu große Bedeutung mehr bei. „Das“, sagte Trainer Jan Hoepner, „spielt in diesen Duellen keine Rolle. Das sind K.o.-Spiele, da werden die Karten neu gemischt.“

88 Tore in 26 Partien

Dem Papier nach hat der BVB das bessere Blatt, allein wegen seiner überragenden Offensivkraft. 88 Tore in 26 Spielen „muss man erstmal schießen“, meint Geppert, der dafür ausdrücklich die Leistung der gesamten Elf hervorhebt, auch wenn Top-Torjäger Youssoufa Moukoko für 37 dieser 88 Tore verantwortlich zeichnet. „Wer sich allein auf ihn konzentriert“, sagt der Trainer, „der bekommt ein Problem.“

Der Coach weiß eine Reihe von Spielern im Team, die Partien entscheiden können. Zu denen gehört heute vermutlich auch wieder Alaa Bakir, hinter dem Einsatz des 13-fachen Torschützen und Co-Kapitäns steht nach einer Einblutung im Muskel nur noch ein kleines Fragezeichen. „Er ist ein absoluter Leistungsträger und gehört sicher zu den Besten in dieser Liga“, lobt der Coach.

Rückspiel am Sonntag in Brackel

Auf spektakuläre Maßnahmen verzichtet das Dortmunder Trainerteam, mit Selbstvertrauen, Ruhe und Gelassenheit will sich die U17 dem Traum vom Finale, das der BVB 2014 und 2015 für sich entscheiden konnte, nähern. „Die Entscheidung fällt eher nicht in den ersten 20 Minuten des Hinspiels“, vermutet Geppert, der nach den beiden direkten Duellen mit Bayer und der Beobachtung durch Scouts von einer „großen Herausforderung“ spricht, aber auch sagt: „Wir haben schon ein paar Sachen ausgemacht, die uns in die Karten spielen könnten.“

Das Rückspiel findet am Sonntag um 16.30 Uhr in Brackel statt. Auf den Sieger wartet im Endspiel am 17. Juni der Gewinner des Halbfinales RB Leipzig gegen Bayern München.