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Torhüter-Duell

Weidenfeller hat bessere Karten als Langerak

DORTMUND Der Wechsel auf der Torhüter-Position war der spektakulärste Griff in die Abstiegskampf-Trickkiste, den BVB-Trainer Jürgen Klopp vor der Winterpause wagte. Mitchell Langerak erhielt den Vorzug vor Roman Weidenfeller. Im Jahr 2015 werden die Karten jedoch neu gemischt – mit Vorteilen für Weidenfeller.

Weidenfeller hat  bessere Karten als Langerak

Zur Begrüßung eine innige Umarmung: BVB-Trainer Jürgen Klopp herzt Roman Weidenfeller.

Ab Freitag (9.1.)  kämpft Mitchell Langerak mit der australischen Nationalmannschaft im eigenen Land um den Asien-Cup - und um den Platz im Tor der "Socceroos". Mathew "Mat" Ryan, sein Kontrahent, konnte bislang mit seiner Spielpraxis im Klub argumentieren.

Durch Langeraks jüngste Einsätze in der Bundesliga hat sich die Position des Dortmunders allerdings verbessert. Doch reicht das, um WM-Keeper Ryan zu verdrängen? Das morgige Auftaktmatch gegen Kuwait wird die Antwort geben. Egal ob der 26-jährige Langerak für sein Land spielt oder nur Ersatz ist - solange Australien im Wettbewerb bleibt, wird er dem BVB fehlen. Ein Nachteil ist das nicht nur für die Borussia, sondern auch für ihn selbst. Denn solange Langerak unterwegs ist, ist die Bahn für Weidenfeller frei, sich seinen Posten zurückzuerobern.

Die Vorteile liegen ohnehin auf Seiten des 34-Jährigen. "Manchmal", erklärte Jürgen Klopp zum Trainingsauftakt des BVB am Dienstag, "kann man auch ein Gewinner sein, wenn man nicht spielt. Das war bei Roman der Fall." Weidenfeller hatte sich nach seiner Rückversetzung ins zweite Glied tadellos verhalten. Ohne Murren akzeptierte der Vize-Kapitän des BVB die Entscheidung seines Trainers und stellte sich vor der Winterpause in den Dienst der Mannschaft. Das imponierte nicht nur vielen Beobachtern der Borussia, sondern auch Jürgen Klopp.

Weidenfeller habe sich "überragend" verhalten während der Wochen auf der Ersatzbank, lobte ihn Klopp am Dienstag, nachdem er und der BVB-Keeper sich zur Begrüßung innig umarmt hatten. Weidenfeller habe nun die Möglichkeit, die Situation zu nutzen. Nicht primär im Kampf um die Nummer 1, "sondern um die persönliche Topform. Darum geht es für uns alle."

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Klopp sagte jedoch auch, er werde in der Rückrunde ganz sicher nicht Woche für Woche eine Torwart-Diskussion aufkommen lassen. Ein klares Indiz, dass das Duell zugunsten Weidenfellers ausgeht. Denn der deutsche Nationaltorhüter wird beim Auftaktmatch in Leverkusen (31. Januar) im Tor stehen.

Und dass Klopp ihn im Falle einer fehlerfreien Partie wieder auf die Bank setzt, gilt als nahezu ausgeschlossen. Zumal Langerak in den vier Spielen seit des Torwartstausches keine Argumente für eine dauerhafte Beförderung sammeln konnte.

BVB-Training in Brackel am 7. Januar (Nachmittag)

BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
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BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.
BVB-Training in Brackel am 7. Januar.

Zwar liegt der Australier bei der Gegentor-Quote knapp vorne: Langerak musste alle 64 Minuten hinter sich greifen, Weidenfeller alle 57 Minuten. Hingegen sprechen die abgewehrten Schüsse klar für den bisherigen Platzhirschen Weidenfeller. Er wehrte 65 Prozent aller Bälle ab, die auf sein Tor flogen.

Langerak, der beim 2:2 gegen Wolfsburg böse patzte und seinen Unbesiegbarkeits-Nimbus in dieser Saison einbüßte, nur 45 Prozent. Luft nach oben lassen freilich beide Leistungsbilanzen - doch für welchen Borussen galt das in der Hinrunde nicht.  

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