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Wetten, dass ...

DORTMUND Wenn es Wettanbietern darum geht, sich das Geld ihrer Kunden einzuverleiben wie ein Staubsauger die Flusen, dann sind sie findig. Mohamed Zidan (26) etwa spült manch einer Branchengröße schon Taler in die Kasse, bevor er zum ersten Mal das Grün des Dortmunder Fußball-Stadions betreten hat.

Wetten, dass ...

Schnelle Integration: Kringe (li.) und Klopp (re) rahmen Zidan ein.

Bei einer Firma aus Hamburg können Gefährdete darauf setzen, dass Zidan mehr Tore erzielen wird als es der im Tausch mit ihm zum HSV transferierte Mladen Petric in der Vorsaison getan hat (13 in der Liga, 5 im Pokal). Überbietet Zidan die Quote, zahlt der Wettanbieter 50 Euro für 10.Am Samstag (15.30 Uhr), im mit 80 552 Fans ausverkauften Signal Iduna Park, soll Zidan schon erste Wahl sein. Trainer Jürgen Klopp, der nach einer „zerpflügten Woche voller Länderspiel-Einsätze“ erst gestern das Gros seiner Schützlinge um sich versammeln durfte, betont: „Die Chance auf einen Startelf-Einsatz ist relativ groß. Stürmern fällt es leichter, direkt nach einem Wechsel in die Startelf zu rücken als Abwehrspielern“. Was daran liegen dürfte, dass sie nicht so viel kaputt machen können.

Zidan für Diego Klimowicz, Marcel Schmelzer für den am Kreuzband operierten Linksverteidiger Dede, der laut Sportmanager Michael Zorc „Trouble mit den Ärzten in Straubing hat, weil er das Spiel live in Dortmund sehen möchte“ – mehr Umstellungen sind nach dem 3:2-Auftaktsieg in Leverkusen nicht geplant. Seiner Elf will Klopp durch Videokonfrontationen Ordnung einimpfen. „Gerade für die Anfangsphase kann das ein hilfreiches Mittel sein. Das, was in Leverkusen nicht funktioniert hat, sollten wir auf keinen Fall weglachen.“ Im Kampf mit Bayers variablen Offensivkräften hatten die Borussen phasenweise jede Organisation über den Haufen geworfen und dem Kontrahenten gigantische Räume auf dem Serviertablett feilgeboten. Mit allen Mitteln, aber erfolglos, hatte Klopp versucht, auf Kompaktheit im Zentrum zu drängen.

Gegen die Bayern soll nun auch Zidan defensive Hilfestellung leisten müssen. Klopp bekräftigte gestern, er glaube nicht an einen Qualitätsverlust durch den Tausch mit Petric. Zidan sei ein überragender Bundesligaspieler, schnell und außergewöhnlich stark in Eins-gegen-Eins-Duellen. Wichtiger noch sei es aber, „dass wir im Sturm nun immer eine Konstellation haben werden, in der die Jungs zusammen spielen können“. Dass Zidan in Hamburg nicht zurechtkam, wundert Klopp nicht. „Beim HSV gibt es Spieler“, so sagt er, „mit denen haben auch andere Profis Probleme. Als Zidan einst eines seiner ersten Interviews in der Hamburger Mixed-Zone gab, ist Torwart Frank Rost an ihm vorbei marschiert und hat in aller Öffentlichkeit erklärt: ‚Halt du hier erst einmal den Mund!‘“ Wetten, dass dem Ägypter Vergleichbares in Dortmund nicht widerfahren wird ... 

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