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NRW-Pilotprojekt der Polizei

Zehn Strafanzeigen am Samstag in Dortmund

KÖLN/DORTMUND Die Fußball-Anhänger in NRW sind zum Auftakt des Pilotprojekts mit reduzierten Polizeikräften weitgehend friedlich geblieben. "Wir haben ein positives Verhalten beobachtet", sagt Einsatzleiter Volker Lange nach der Partie Köln gegen Hamburg. Mehr zu tun hatte die Polizei beim Topspiel am Samstagabend in Dortmund.

Zehn Strafanzeigen am Samstag in Dortmund

Rund um den Signal Iduna Park gab es am Samstagabend weniger Polizeipräsenz als in den vergangenen Jahren.

Es gab zehn Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Beim Abmarsch mussten die Einsatzkräfte zwei rivalisierende Fangruppen voneinander trennen, um Straftaten zu verhindern. Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse. 

Während der Partie zwischen Köln und Hamburg kam es vor einem nahe gelegenen Schnellrestaurant zwischen alkoholisierten Fans zu einer kleinen Auseinandersetzung, bei der eine Person leicht verletzt wurde, teilten die Behörden mit. Im Stadion selbst kam es innerhalb eines Fan-Blocks ebenfalls zu kleineren Streitigkeiten. Auch hier wurde eine Person leicht verletzt. Es wurden Strafanzeigen erstattet. 

DÜSSELDORF Am Samstag startet in NRW die 1. Fußball-Bundesliga – und mit ihr soll auch eine neue Ära in Sachen Polizeieinsätze bei Fußballspielen beginnen. „Weniger Beamte bei Nicht-Risikospielen“ lautet die Devise von NRW-Innenminister Ralf Jäger. Ob das allerdings Realität wird, scheint fraglich.mehr...

„Unsere intensive Vorbereitung und die Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern war erfolgreich. Das Fan-Verhalten war absolut erstligatauglich“, fasste Einsatzleiter Lange zusammen.  Weitgehend ruhig blieb es auch beim Sonntagsspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfB Stuttgart. Lediglich vor dem Spiel habe die Polizei einmal mit Nachdruck eingreifen müssen, um eine Gruppe Stuttgarter Fans zu bremsen, die sich gerade in Richtung Mönchengladbacher Ultras bewegen wollten, sagte Polizeisprecher Willy Theveßen. Mit reduzierten Polizeikräften, wie vom Landesinnenminister angeregt, sei man allerdings nicht vor Ort gewesen. Das hänge in Mönchengladbach aber auch damit zusammen, dass "wir hier ohnehin schon an der unteren Grenze des Personaleinsatzes arbeiten", sagte Theveßen.

Friedlich blieb die Lage auch beim Spiel von Erstliga-Neuling SC Paderborn. "Das haben wir aber gegen Mainz 05 auch so erwartet", sagt Paderborns Polizeisprecher Michael Biermann. Wie man in Paderborn allerdings in Zukunft die Zahl der eingesetzten Beamten niedrig halten kann, vermag Biermann noch nicht zu sagen: "Wir haben ja noch keine Erfahrungswerte aus der 1. Liga." Grundsätzlich sei es aber so, dass bei insgesamt 15000 Plätzen in der Benteler-Arena - davon maximal 1700 Gästekarten - der Aufwand eher überschaubar sei. Vorsichtig mit der Reduzierung der eingesetzten Polizeikräfte war man in Düsseldorf beim Zweitliga-Spiel gegen den Karlsruher SC. Die KSC-Anhänger galten an diesem Samstag als schwierige Gäste, sagt Polizeisprecher Andre Hartwich. Zudem gebe es in Düsseldorf das ewige Problem, dass Rivalitäten unter den Fußballfans auch gerne noch lange nach dem Spiel in der Altstadt ausgetragen würden. Umso froher sei man in der Landeshauptstadt, dass es diesmal keine nennenswerten Auseinandersetzungen gegeben habe. Den Idee von Landesinnenminister Jäger, wo möglich weniger Polizisten einzusetzen, habe man aber trotzdem ständig im Hinterkopf. "Wir entscheiden von Spiel zu Spiel", sagt Hartwich. 

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