Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zorc dementiert Interesse an Gabriel Torje

Kein "Porno-Zwerg"

DORTMUND Spitznamen können eine schwere Last sein. Das gilt gerade für Bundesliga-Profis, die ihre ungeliebte Kose-Bezeichnung nicht selten Tag für Tag in der Zeitung lesen müssen.

von Von Matthias Dersch

, 02.08.2010
Zorc dementiert Interesse an Gabriel Torje

"Porno-Zwerg" mit feiner Technik: Gabriel Torje.

So sträubte sich Bremens Marko Marin lautstark gegen den Namen „Zauberzwerg“ – dabei hatte es den Nationalspieler noch gut erwischt, wenn man ihn mit Gabriel Torje vergleicht. Der Rumäne (20) von Dinamo Bukarest gilt einerseits als großes Talent, andererseits allerdings auch als Skandalnudel mit Hang zur öffentlichen Eskapade. Die Folge: der wenig schmeichelhafte Spitzname „Porno-Zwerg“.

Dieser „Porno-Zwerg“ sei auf dem Weg nach Dortmund, hieß es gestern in mehreren rumänischen Medien. Für drei Millionen Euro und eine Beteiligung an einem Weiterverkauf hätte der BVB Bukarest einen Wechsel des offensiven Mittelfeldspielers schmackhaft gemacht. „Frei erfunden“, kommentierte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc das Gerücht und verwies anders lautende Meldungen ins große Reich der (Transfer-)Fabeln. Angesichts einer (noch) negativen Transferbilanz und eines (noch) um zwei Millionen Euro überschrittenen Gehaltsbudgets ist an Neuverpflichtungen derzeit nicht zu denken. Es gehe darum, erst Spieler abzugeben, „um ins Reine zu kommen“, so BVB-Trainer Jürgen Klopp: „Wir können also in Ruhe gucken, was auf dem Transfermarkt um uns herum passiert.“

Verkaufskandidat Nummer eins bleibt weiterhin Nelson Valdez. Ende der Woche könnte eine Entscheidung fallen, wohin der Stürmer wechselt. Olympique Marseille bleibt der heißeste Anwärter. Geht der Transfer über die Bühne, wären Gehalts- und Transferbudget ausgeglichen. Ob man beim BVB dann allerdings Platz für einen „Porno-Zwerg“ hätte, erscheint mehr als fraglich. KGaA-Boss Hans-Joachim Watzke sagt: „Ganz ehrlich. Ich kannte den gar nicht.“

  • Schmelzer dabei: Die Befürchtungen, der BVB müsse im Test gegen Manchester City (Mittwoch, 20 Uhr) ohne Linksverteidiger antreten, bewahrheiten sich nicht. Für Dede (Faserriss) kommt die Partie zwar zu früh, dafür meldet sich Marcel Schmelzer nach seiner Zerrung am Dienstag im Mannschaftstraining zurück.
Lesen Sie jetzt