Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Alipour startet die erste neue Etappe in Aplerbeck

ASC 09

Dortmunds Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund startet mit sieben Neuzugängen in die Vorbereitung - und findet sich in der ungewohnten Rolle als Gejagter wieder.

Dortmund

, 01.07.2018
Alipour startet die erste neue Etappe in Aplerbeck

Wir sind‘s, die Neuen und der Trainer (oben v.l.): Adrian Alipour, Jannik Marth, Dominik Voß, Robin Wodniok, Mike Domin (Betreuer). Sitzend (v.l.) Georgios Tatsis (Co- Trainer), Sefa Topcu, Jan Deckenhoff, David Ringel (Torwarttrainer). © Nils Foltynowicz

Die fußballfreien Wochen haben Adrian Alipour sichtlich gut getan. Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der Trainer des Fußball-Oberligisten ASC 09 Dortmund am Freitagabend seine Jungs zur ersten Einheit gebeten und der Pause damit ein Ende gesetzt. Frisch und voller Tatendrang betritt er den Rasen im Waldstadion, nachdem er vier Wochen gänzlich abschalten konnte. „Wie eine ausgequetschte Zitrone“ habe er sich gefühlt, nun sind die Batterien wieder aufgeladen. In der vergangenen Woche ging es bereits an die Trainingspläne. „Ich habe wieder richtig Bock“, verspricht der Coach.

Rolle des ersten Gejagten

Sechs Wochen liegen vor dem ASC, ehe die neue Spielzeit beginnt. Und die Alipour-Elf findet sich - als Dritter nur knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt - in der ungewohnten Rolle des ersten Gejagten wieder. „Das sehe ich ganz entspannt, für uns zählen zunächst nur 40 Punkte“, erklärt Alipour. Und der Sportliche Leiter Samir Habibovic stößt ins selbe Horn: „Wir geben keine großen Ziele aus, sondern setzen uns kleine Etappen.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der Oberliga-Kader des ASC 09 Dortmund

02.07.2018
/
ASC 09 Dortmund© Nils Foltynowicz
Jan Held© Nils Foltynowicz
Jan Deckenhoff© Nils Foltynowicz
Daniel Schaffer© Nils Foltynowicz
Dennis Drontmann© Nils Foltynowicz
Dominik Kemler© Nils Foltynowicz
Dominik Voß.© Nils Foltynowicz
Ermias Simatos© Nils Foltynowicz
Jannik Marth© Nils Foltynowicz
Kevin Brümmer© Nils Foltynowicz
Lars Warschewski© Nils Foltynowicz
Leon Broda© Nils Foltynowicz
Marcel Münzel© Nils Foltynowicz
Maurice Buckesfeld© Nils Foltynowicz
Maximilian Podehl© Nils Foltynowicz
Michael Seifert© Nils Foltynowicz
Mike Schäfer© Nils Foltynowicz
Phil Südfeld© Nils Foltynowicz
Philipp Rosenkranz© Nils Foltynowicz
Pierre Szymaniak© Nils Foltynowicz
Sefa Topcu© Nils Foltynowicz
Robin Wodniok© Nils Foltynowicz
Adrian Alipour (Trainer)© Nils Foltynowicz
Georgios Tatsis (Co-Trainer)© Nils Foltynowicz
David Ringel (Torwarttrainer)© Nils Foltynowicz
Hanjin So (Physio)© Nils Foltynowicz
Sascha Grunwald (Betreuer)© Nils Foltynowicz

Etwas, das dem Vorjahr aber definitiv ähneln wird, ist das niedrige Durchschnittsalter im Team. Sieben neue Akteure begrüßte Alipour im Team, dessen Gesicht sich nicht groß verändern wird. „Der Stamm ist geblieben, wir wollen die Jungs an den Seniorenfußball gewöhnen und hoffen, dass sie schnell zünden“, beschreibt Alipour. Torhüter Jan Deckenhoff und die Defensivspieler Lars Warschewski, Michel Post und Dominik Voß sind ebenso neu im Waldstadion, wie auch die Offensivkräfte Jannik Marth, Sefa Topcu und Robin Wodniok.

Luft nach oben

Was Alipours Spielidee angeht, sieht der Trainer aber auf alle Fälle noch Luft nach oben: „Wir wollen weiter Schwächen aufarbeiten, variabel in den Systemen bleiben und flexibel auf Spielstände und -geschehnisse reagieren können“, gibt der Coach die Marschroute vor.

Jetzt lesen

Umso wichtiger ist es, dass der ASC von Beginn an in sicheren Fahrwassern verkehrt, um der eigenen Entwicklung sämtliche Entfaltungskraft zu lassen. Auch wenn andere Teams den ASC zu den Favoriten zählen, Alipour nennt abweichende Namen im Kampf um die Oberliga-Meisterschaft: „Ich zähle Erndtebrück, Hamm, Haltern und Schalke zu den Top-Teams“, sagt der Aplerbecker Übungsleiter. Haltern habe ordentlich aufgerüstet und die Königsblauen überraschten ohnehin mit der Nichtrückkehr in die Regionalliga. „Mehr Druck geht nicht“, sagt Alipour über die Gelsenkirchener.

Denken in kleinen Schritten

Er selbst, aber auch Samir Habibovic und die übrigen Aplerbecker, denken in kleineren Schritten. Die sehen zunächst ein Trainingslager Ende der kommenden Woche und den Hecker-Cup Ende Juli vor. Ob der ASC dann wieder die Liga aufmischt, zeigt sich ein paar Schritte später.

Lesen Sie jetzt