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Bei "Rund um Dortmund" kein Platz für 'Weicheicher'

Leichtathletik

Die Planung für den fünften Lauf „Rund um Dortmund“ über 100 Kilometer sind abgeschlossen, die Feinarbeit hat begonnen. Schon seit dem 1. Februar konnten Anmeldungen dafür abgegeben werden.

DORTMUND

von Von Horst Merz

, 06.06.2012
Bei "Rund um Dortmund" kein Platz für 'Weicheicher'

Jörg Peter Teuber gilt als "Mann der ersten Stunde".

Über fünf Etappen wird dieser beliebte Lauf ohne Wettkampfcharakter führen, dessen Idee einmal war, den Langstrecklern nach den Frühjahrsmarathons eine Abwechslung zu bieten. Fünf Dortmunder Vereine und Lauftreffs werden für die jeweilige Teilstrecke die organisatorischen Aufgaben leisten.

„Auch wenn es sich um keinen Wettkampf handelt, ist das nichts für Weicheier“, sagt Peter Teuber, der als „Mann der ersten Stunde“ schon 1986 mit 15 Freunden den Lauf zum ersten Mal organisierte und zusammen mit Horst Noffke auch heute noch dabei ist. Er weist darauf hin: „Die Teilnehmer müssen gut trainiert sein. Vor allem im Dortmunder Süden mit dem Anstieg am Klusenberg ist der Kurs recht anspruchsvoll, führt durch Feld- und Waldwege und auch einmal querfeldein.“ Dennoch äußern sich vor allem Debütanten, unabhängig vom sportlichen Aspekt, immer wieder begeistert. So schrieb „Reinhardt“ ins Gästebuch:“ „Ich bin immer wieder erstaunt wie schön und grün Dortmund ist.“ Zwischendurch war der Lauf einmal eingeschlafen, aber seit 2006 kehrte er auf Initiative des LT Bittermark wieder in den Kalender zurück und wird nun alle zwei Jahre durchgeführt.

Etwa 130 Teilnehmer sind dabei, wobei sich Frauen und Männer die Waage halten. Die meisten nehmen die Anstrengungen aller fünf Etappen auf sich, doch ist es auch möglich, nur für einzelne Teilstrecken die Schuhe zu schnüren. Die Dortmunder Stadtwerke bringen mit einem großen Gelenkbus die Laufbegeisterten vom jeweiligen Ziel, wo diese ihre Autos zurück lassen, zum Start. Schon bei der ersten Etappe am 24. Juni über knapp 21 Kilometer vom Freischütz zum Haus Wenge in Lanstrop geht es zur Sache, und wer das geschafft hat, dem muss vor den übrigen Teilstrecken nicht bange sein. Es folgen 24 Kilometer vom Haus Wenge zum Groppenbruch (22. Juli), 19 vom Groppenbruch zum Haus Dellwig (26. August) und von dort über 16 Kilometer nach Kruckel (23. September), ehe „Rund um Dortmund“ am 30. September am Freischütz endet und die Teilnehmer sich und ihre Leistung mit einer zünftigen Party feiern können. 

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