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Dieck/Müller von eigenem Auftritt enttäuscht

Eiskunstlauf: Europameisterschaft

Der Traum, bei ihrer ersten Eiskunstlauf-EM im Finale der besten 20 Paare zu stehen, hat sich für Katharina Müller und Tim Dieck in Bratislava nach der Kurzkür am vergangenen Donnerstag relativ früh zerschlagen. Trotz der Enttäuschung nehmen die beiden Dortmunder Eistänzer viele positive Erfahrungen mit nach Hause.

DORTMUND

, 03.02.2016
Dieck/Müller von eigenem Auftritt enttäuscht

Nach der Kurzkür bei der EM war leider schon Schluss für Katharina Müller und Tim Dieck.

"Alle Trainings liefen sehr gut", erzählt Tim Dieck. „Wir haben geackert wie verrückt. Die Zuversicht war groß, denn so hätten wir es sicherlich ins Finale geschafft.“ Doch beim Wettkampf, bei dem das Paar mit der Nummer Fünf an den Start ging, lief es nicht optimal. „Die Nervosität war sehr groß“, so der 19-Jährige.

Erst am Anfang

Er habe das versucht zu verstecken, Katharina habe man es anmerken können. „Die große Halle, die Atmosphäre – das war alles einfach aufregend.“ Dann habe es auch einen Wackler im Twizzle, einer Drehung, bei dem sich der Läufer über das Eis fortbewegt, gegeben.

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„Es ist wirklich schade und sehr traurig. Wir haben einfach nicht das gezeigt, was wir wirklich können.“ Das sei die Meinung aller, die die beiden im Training verfolgt hätten, darunter auch Wettkampfrichter. Am Ende reichte es für die beiden nur für Platz 23. Lorenz Kavita und Polizoakis Panagiotis, das andere deutsche Paar, tanzte in der Kurzkür auf Rang 13, im Finale am vergangenen Samstag mit ihrer Kür auf Platz 15 und ist damit für die Weltmeisterschaft im März in Boston gesetzt.

"Ganz neue Erfahrung"

Auch wenn Katharina Müller und Tim Dieck ihr Ziel dieses Mal nicht erreicht haben, blicken sie optimistisch nach vorne: „Wir sollten glücklich sein, für uns und unser Team war das schließlich eine ganz neue Erfahrung, es war der erste Wettkampf in dieser Größenordnung, und wir stehen erst ganz am Anfang.“ Außerdem hätten sich beide einiges bei den anderen Paaren abschauen können.

Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen will das Eistanzpaar bei den Bavarian Open in Oberstdorf (17.2. - 21.2.) noch einmal zeigen, was in ihm steckt. „Es ist uns wichtig, dass wir die Saison positiv abschließen“, so der 19-Jährige. Mit diesem Auftritt hat das Paar noch die Möglichkeit, sich für die WM als deutscher Ersatz zu qualifizieren. 

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