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Dortmunder Handballer schlagen sich achtbar - TuS Volmetal holt Kronen Cup

Kronen Cup

Im Finale besiegt Drittligist TuS Volmetal den Oberligisten HTV Hemer mit 9:8. Die drei Dortmunder Endrundenteilnehmer präsentierten sich ordentlich.

Dortmund

, 13.08.2018
Dortmunder Handballer schlagen sich achtbar - TuS Volmetal holt Kronen Cup

Marcus Strobel erzielt hier im ersten Gruppenspiel den 9:8-Siegtreffer für Borussia Höchsten über den Oberligisten HTV Hemer. Am Ende verfehlte Dortmunds Landesligist das Halbfinale beim Kronen Cup nur ganz knapp. © Ludewig

Der Turnierhöhepunkt drohte, sich zu einer einseitigen Sache zu entwickeln. Volmetal erspielte sich eine schnelle 4:1-Führung und behauptete diese bis zum 7:4. Dann jedoch zeigte der Favorit, der dem Endspielrivalen im letzten Gruppenspiel allerdings mit 8:9 unterlegen war, doch Nerven. Hemer glich zum 8:8 aus, verlor erst kurz vor der Schlusssirene durch ein Siebenmetertor.

Volmetaler Cupgewinn ist verdient

Insgesamt verdient war der Cupgewinn für die Volmetaler dennoch. Versüßt wurde er durch 750 Euro Preisgeld. Der Verlierer durfte sich mit 350 Euro trösten. Im Halbfinale hatte der Drittligist den Verbandsligisten TuS Bommern locker und standesgemäß mit 12:6 ausgeschaltet, während Hemer im Ligaduell mit dem TV Soest nach dem 9:9 ein Siebenmeterwerfen benötigte, um sich hauchdünn mit 13:11 durchzusetzen.

Die Torjägerkrone sicherte sich Hemers Moritz Frenzel mit 14 Treffern. Als fairste Mannschaft wurde der Turniersieger ausgezeichnet. Der Titelverteidiger und Drittligist SG Menden Sauerland Wölfe überstand die Gruppenphase etwas überraschend nicht.

Höchsten hinterlässt den besten Eindruck

Die drei Dortmunder Teams lieferten ordentliche Vorstellungen ab. Den besten Eindruck hinterließ der Landesligist Borussia Höchsten, der das Halbfinale nur unglücklich verpasste. Ausgerechnet der bis dahin noch punktlose Liga-Rivale ATV Dorstfeld vermasselte den Borussen im letzten Gruppenspiel mit einem 9:8 den Erfolg.

„Nach der schnellen 3:0-Führung haben wir uns das selbst zuzuschreiben. Ungeachtet dessen sind wir im Rahmen der Vorbereitung aber absolut im Soll“, zeigte sich Höchsten-Coach Marc Rode, der ohne David Fischer, Markus Mohr, Dennis Brenscheidt und am zweiten Tag auch Mathias Leimbrink auskommen musste, sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Vor allem das 9:8 über den späteren Finalteilnehmer Hemer ließ aufhorchen.

OSC muss auf acht Spieler verzichten

„Der Sieg über die Borussen hat uns ein versöhnliches Ende beschert. Letztendlich waren die zwei Tage aber absolut in Ordnung“, formulierte ATV-Trainer Carsten Hergert, dem fünf Stammkräfte (Wollbrink, Niederwestberg, Schmidt, Harris und Bastian Edeling) fehlten. Ähnlich bilanzierte OSC-Coach Sascha Maystrenko den Turnierverlauf. Der Verbandsligisten musste sogar ohne Acht (Stumpf, Walter, Lichte, Kreft, Wulf, Bardischewski, Mazur, Trost) antreten.

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