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Hassani will die Konzentration hoch halten

Fußball: Bezirksliga

In der Bezirksliga 9 spielt der TuS Eichlinghofen "die beste Saison der Vereinsgeschichte". Bei einem Ausrutscher der Konkurrenz ist sogar noch die Meisterschaft drin. Deshalb fordert Coach Reza Hassani volle Konzentration. In der Bezirksliga 8 steht der SC Husen-Kurl nun auf einem Abstiegsplatz, der SC Dorstfeld ist so gut wie gerettet.

DORTMUND

von Von Julia-Carolin Büth, Enrico Niemeyer und Jan Br

, 23.05.2016
Hassani will die Konzentration hoch halten

Reza Hassani fordert von seiner Mannschaft volle Konzentration im Saisonendspurt.

Durch eine 1:4-Niederlage gegen den TuS Ascheberg belegt der SC Husen Kurl vor dem letzten Spieltag einen Abstiegsplatz. Zur Halbzeit trennten sich beide Teams noch torlos. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff ging der SC durch einen Distanzschuss von Tim Burgemeister sogar in Führung (48.).

Die Freude währte aber nicht lange, innerhalb von sechs Minuten drehte Ascheberg die Partie. Kurz vor dem Ende erhöhte der TuS durch zwei schnelle Konter auf den 4:1-Endstand (85./86.). „Wir stehen gegen Werne unter Zugzwang, wenn wir dort punkten, bin ich aufgrund des besseren Torverhältnisses optimistisch, dass wir die Liga halten können“, sagte Trainer Jörg Lange.

Der TSC Eintracht unterlag dem VfB Lünen mit 0:2 (0:0). In der ersten Halbzeit hatte der TSC mehr Spielanteile, nutzte diese jedoch nicht konsequent genug. Ab der 60. Minute verlagerte sich das Spiel, der VfB drehte auf und erzielte die beiden Treffer zum Sieg (75./87.). „In unserer Schwächephase hat man gemerkt, dass die im Abstiegskampf steckenden Lüner mit aller Kraft gewinnen wollten. Unser Torwart Horst Eilers musste oft zur Stelle sein“, sagte Eintrachts Sportlicher Leiter Tim Heydecke.

Der SC Dorstfeld hat sich trotz einer 0:2-Niederlage in Kamen so gut wie aus dem Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga 8 verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Anas Malek und Peter Brdonkalla hat einen Spieltag vor Saisonende drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, dazu noch ein relativ gutes Torverhältnis.

Trotzdem wäre ein Punktgewinn am letzten Spieltag gegen Aufsteiger VfL Senden wichtig, um nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen zu müssen. Gegen Kamen geriet das Dorstfelder Team in der 23. Minute in Rückstand, wehrte sich danach sehr engagiert, kassierte aber in der Nachspielzeit das 0:2.

„Wir sind sehr glücklich darüber die beste Saison der Vereinsgeschichte zu spielen“, sagte der Trainer des TuS Eichlinghofen, Reza Hassani, nach dem 5:0 (4:0)-Sieg gegen Teutonia Waltrop. Im gleichen Atemzug appellierte er daran, die Konzentration hoch zu halten. Schließlich ist bei einem Ausrutscher von Spitzenreiter SSV Buer (zwei Punkte vor dem TuS) am letzten Spieltag noch die Meisterschaft möglich.

Die Aufgabe gegen Teutonia Waltrop erledigte die Hassani-Elf souverän Stürmer Hyacinthe Botchack Wendji war mit seinem Treffer zum 1:0 (15.) der Dosenöffner, ehe er mit den Treffern zum 2:0 (20.) und 3:0 (27.) einen lupenreinen Hattrick schnürte. Das vierte Tor markierte Langenberg (28.) und machte damit schon vor dem Seitenwechsel alles klar.

In der zweiten Häfte kombinierte die Mannschaft von Hassani weiterhin stark, jedoch fehlte am Ende die letzte Konzentration, sodass lediglich ein weiterer Treffer durch Ewang (63.) zum 5:0 erzielt wurde. Waltrop war kein schlechter Gegner und kam gegen die gut stehenden Hausherren auch zu einigen Chancen. „Darum ist für uns noch alles möglich“, erklärt Hassani mit Blick auf das Waltroper Saisonfinale gegen Buer. Zumindest die Aufstiegsrelegation hat Eichlinghofen als Zweiter schon sicher.

In einem Spiel ohne großen Wert musste Westfalia Huckarde ersatzgeschwächt auflaufen, sodass Coach Robert Podeschwa selbst in der Startelf stand. Bis auf den Ausgleich in der ersten Häfte durch Grahl (37.) hatte sein Team bei Eintracht Datteln nicht viel entgegenzusetzen und verlor verdient mit 4:1 (1:1). Das Team freut sich auf den Saisonabschluss und will nächste Saison wieder angreifen.

Der nicht mehr konkurrenzfähige TuS Bövinghausen sehnt das Saisonende herbei. Gegen  FC/JS Hillerheide kassierte der bereits abgestiegene TuS gestern 18 Gegentore (Endstand 1:18 (0:8)), fast im Minutentakt klingelte es im Bövinghauser Kasten. Am kommenden Samstag nimmt der Bezirksliga-Ausflug des Aufsteigers im Derby gegen Huckarde sein Ende.

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