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Ironman: Gecko-Quartett kämpft sich durch Hagel und Hitze

Triathlon

Um 3.30 Uhr begann für vier Triathleten der Dortmunder Tri-Geckos die morgendliche Wettkampfvorbereitung für den „längsten Tag des Jahres“, als den der Veranstalter des Ironman in Frankfurt sein Rennen auch gerne bezeichnet. Für Christian Bodach, Ingo Parche, Thomas Fobbe und Rolf Sprenger galt es nun letzte Vorbereitungen zu treffen, um pünktlich um 6.45 Uhr mit etwa 2500 anderen Triathleten in den Langener Waldsee geschickt zu werden.

DORTMUND

von Von Jan Zellin

, 12.07.2012
Ironman: Gecko-Quartett kämpft sich durch Hagel und Hitze

Hoch schlugen die Wellen beim Triathlon in Frankfurt.

226 Kilometer, davon 3,8 Kilometer im Wasser, 180 auf dem Rad und 42 zu Fuß, galt es zu überwinden. Am frühen Morgen war es bereits 20 Grad warm, die Sonne schien und obwohl die Startpistole in den Händen des zweifachen Ironman-Weltmeisters Normann Stadler Ladehemmung hatte, konnte das Rennen mit wenigen Sekunden Verspätung losgehen. Bodach erreichte als Erster der vier Geckos den Schwimmausstieg (59:31 Min.), dicht gefolgt von Parche, der zwei Minuten später das Ufer erreichte. Im Mittelfeld erreichten Fobbe (1:20) und Sprenger (1:24) die Wechselzone. Doch gerade, als die Athleten auf ihre Räder stiegen, stellte sich die nächsten dreieinhalb Stunden Dauerregen, Hagel und Kälte ein. Immerhin klarte der Himmel zur Mitte des Rennens doch noch auf, und so fuhren Parche mit einer Radzeit von 5:16 Stunden, Bodach nach 5:41, Sprenger (6:23) und Fobbe (6:32) in die zweite Wechselzone am Frankfurter Mainufer ein.

Auf der Laufstrecke war es dann plötzlich schwülwarm. Bodach erreichte nach 10:29 Stunden das Ziel am „Römer“. Ihm folgte Parche, der seine angestrebte Endzeit verpasste. Er hatte unter der Schwüle sichtlich mehr zu leiden und „finishte“ nach 10:54 Stunden. Weiter hinten im Feld, aber noch weit vor dem Zielschluss beendeten auch Fobbe (12:59) und Sprenger (14:04) erfolgreich ihren Wettkampf. Insgesamt hatte jeder einzelne von ihnen am Ende des Tages rund 1000 Kalorien verbraucht, etwa zehn Liter getrunken und über Energie-Gels und -Riegel fast ein Kilogramm Zucker zu sich genommen.  

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