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Knoepke läuft Sieger Niedrig in die Arme

Westfalen-Triathlon

DORTMUND Der Verfolger rannte dem Sieger in den Arm. Der gebürtige Dortmunder, Daniel Knoepke, hatte den Westfalentriathlon über die Olympische Distanz ganz spannend gemacht, dem lange klar führenden Vorjahressieger Andreas Niedrig auf der Laufstrecke Minute um Minute abgenommen. Niedrigs Vorsprung betrug nur noch sechs Sekunden.

von Von Alexander Nähle

, 21.06.2009
Knoepke läuft Sieger Niedrig in die Arme

Das ewige Duell: Andreas Niedrig (r.) gegen Daniel Knoepke.

Der mehrfache Ironman Europe-Dritte schaffte es in einer Stunde, 54 Minuten und 59 Sekunden ins Ziel. Niedrig drehte sich um und nahm Knoepke in Empfang. Der Sieger kommentierte: „Ich hatte heute Riesenglück auf dem Rad. Da passte es richtig gut. Dass Daniel im Laufen Boden gutmachen würde, war mir klar. Zwischen uns ist es ein ewiges Duell. Hier schaffe ich es meistens, anderswo gewinnt dann wieder Daniel.“  

Niedrig fühlte sich inspiriert von der prächtigen Kulisse im Fredenbaumpark. „Triathlon boomt. Das zeigt das Meldeeergebnis, aber auch die Begeisterung an der Strecke. Ich komme immer gerne her“, sagt der Ex Tri-Gecko, der für den SC Roth startete. Auch der Zweite, mittlerweile für den TV Buschhütten startend, fühlt sich im Dortmunder Norden wohl. „Eine sehr gut organisierte Veranstaltung.“ Dass es nicht ganz oben auf das Treppchen reichte, führte Knoepke auf das Schwimmen zurück. „Ich habe den Sog verpasst, bin dann aber gut draufgelaufen. Der Rückstand nach dem Schwimmen war doch zu groß.“ Dieses harmonische Duo aber dominierte klar.

Die Beiden redeten längst mit Familien und Freunden, als der Kölner Till Schramm die Ziellinie passierter, seine Zeit: 1:59:56. Zehn Minuten später kam Ingo Parche mit erhobenen Armen ins Ziel. Der Tri-Gecko-Starter gewann als bester Dortmunder die Stadtmeisterschaftwertung, beste Dortmunderin war Heidi Rothgang. Insgesamt neun Veranstaltungen brachten die Organisatoren über die Bühne. Die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Radfahren, 10 Laufen) ist der Höhepunkt. Der Do-Di-Sprint (Hälfte der Olympischen Distanz) faszinierte Teilnehmer und Zuschauer ebenfalls, denn hier mischte ein Tri-Gecko ganz vorne mit. Dominik Wegner schaffte es immerhin auf den vierten Rang. Rita Keitmann, Organisatorin der Tri-Geckos, blickte zufrieden in die Runde: „Die Stimmung war super. Andreas Niedrig war während der Woche krank. Schön, dass er sich aufgerafft hat.“ Die Zuschauer hätten ihn vermisst – und Daniel Knoepke seinen befreundeten Rivalen.

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