Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

TuS Eichlinghofen – die Talfahrt eines Titelfavoriten

Fußball: Bezirksliga 9

Nach der Niederlage im Relegationsfinale um den Landesliga-Aufstieg hatte Reza Hassani selbstbewusst behauptet: "Dann schaffen wir es halt im nächsten Jahr." Davon ist der TuS Eichlinghofen nach einem Viertel der Saison als Tabellenzehnter der Bezirksliga 9 mit nur drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze aber meilenweit entfernt.

von Udo Stark

DORTMUND

, 28.09.2016
TuS Eichlinghofen – die Talfahrt eines Titelfavoriten

Reza Hassani (r.), hier mit dem verletzten Rafik Halim, gibt sich kämpferisch.

„Inzwischen redet bei uns niemand mehr vom Aufstieg“, sagt der Trainer, „im Moment geht es einfach nur darum, dass sich mit einem Erfolgserlebnis die extreme Verunsicherung innerhalb der Truppe löst. Und dass wir uns Luft nach unten verschaffen. Auch wenn ich nach wie vor fest davon überzeugt bin, dass wir die Qualität haben, um in der Tabelle weitaus besser zu stehen.“

Die Gründe für die völlig unerwartete Talfahrt – bei nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen ist die einstige Eichlinghofer Tormaschine seit nunmehr 363 Minuten ohne Treffer – sind vielfältig. Es begann schon mit einer Vorbereitung, die sich in dieser Form unter Hassanis Regie nicht wiederholen wird: „Wir haben drei Turniere gespielt, die sich teilweise noch überschnitten haben. Dabei standen uns so wenig Leute zur Verfügung, dass es kaum die Möglichkeit für eine Rotation gab.“ Die Folge: Der TuS bestritt mehr Spiele als Trainingseinheiten. „Und jetzt“, so Hassani, „befinden sich viele Spieler mitten in der Saison im Leistungsloch.“

Verletzungspech

Hinzu gesellte sich ein selten erlebtes Verletzungspech. Der vom Oberligisten ASC 09 gekommene Rafik Halim bestritt gerade mal eineinhalb Spiele für die Rot-Schwarzen, Mohamed Yarhdi absolvierte noch gar kein Punktspiel, Torjäger Hyacinthe Botchack Wendji laboriert an einer Schulterverletzung, wird aber eventuell am Sonntag in Obercastrop sein Comeback feiern. Hassani weiß aber auch: „Der nach Wickede gegangene Mohamed Lmcademali fehlt an allen Ecken und Enden.“ Trotz aller Sorgen: Reza Hassani ist keiner, der aufgibt. „Wir werden weiter hart arbeiten“, verspricht der Trainer – und er ist nicht alleine: „Ich finde es riesig, wie mir Vorstand und Sportliche Leitung den Rücken stärken.“

Lesen Sie jetzt