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Dortmunder sind der Relegation mental nicht gewachsen

OSC ist gegen Oberaden chancenlos

Aus der Traum! Nach der 22:26-Hinspiel-Niederlage verliert der OSC Dortmund auch die zweite Relegationspartie um den Oberliga-Aufstieg gegen den SuS Oberaden. Nun steht ein gravierender personeller Umbruch an.

DORTMUND

, 27.05.2018
Dortmunder sind der Relegation mental nicht gewachsen

Enttäuschte OSC-Gesichter nach der Niederlage gegen Oberaden. © Ludewig

Vor mit 600 Zuschauern ausverkauftem Haus und bei toller Atmosphäre in Hacheney ging der 30:26 (15:13)-Erfolg für den benachbarten Rivalen in jeder Beziehung in Ordnung. Daran gab es auch für OSC-Coach Christian Feldmann nichts zu deuteln: „Glückwunsch an Oberaden. Das war insgesamt hochverdient. Wir waren der Situation letztendlich in beiden Spielen mental nicht gewachsen, haben in entscheidenden Phasen zu viele kapitale Fehler produziert. Den Willen kann ich der Mannschaft nicht absprechen. Sie hat alles versucht, aber es war nicht genug. An einem insgesamt guten Jahr mit den vielen personellen Problemen ändert das aber sicherlich nichts.“

„Nicht auf die Kette gekriegt“

Auch der scheidende Kapitän Florian Edeling hätte sich einen schöneren Abschied gewünscht: „Wir haben gut trainiert, waren vernünftig vorbereitet und haben es einfach nicht auf die Kette gekriegt. Das ist um so bitterer, da Oberaden für uns sicher keine unüberwindliche Hürde war.“

Die Vier-Tore-Bürde aus dem ersten Vergleich wog schwerer als vermutet. Der OSC eröffnete die Partie wie er sich aus Oberaden verabschiedet hatte - fehlerhaft. Die Gäste wirkten von Beginn an galliger, legten auf dem Feld und der Bank als Team eine ganz andere Körpersprache an den Tag. Und auch auf den Rängen verschaffte sich der stimmgewaltige SuS-Anhang sofort ein klares Übergewicht.

Glasklare Möglichkeiten bleiben ungenutzt

Für den OSC bedurfte es einer gewissen Anlaufzeit. Dann allerdings kam der Motor allmählich auf Touren. Nach 10 Minuten traf Max Rust zum 5:5-Ausgleich. Alex Brauckmann und Jürgen Lepine legten umgehend nach. Das Vorhaben Oberliga nahm leichte Konturen an. Die positiven Ansätze verflüchtigten sich aber schneller als erwartet. Serienweise blieben glasklare Möglichkeiten ungenutzt.

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Handball, Oberliga-Relegation: OSC Dortmund - SuS Oberaden 26:30 (13:15)

27.05.2018
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Bilder des Relegation-Rückspiels zwischen dem OSC Dortmund und dem SuS Oberaden.
Bilder des Relegation-Rückspiels zwischen dem OSC Dortmund und dem SuS Oberaden.
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OSC - Oberaden 26:30
Foto: Peter LudewigBilder des Relegation-Rückspiels zwischen dem OSC Dortmund und dem SuS Oberaden.
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Bilder des Relegation-Rückspiels zwischen dem OSC Dortmund und dem SuS Oberaden.
Bilder des Relegation-Rückspiels zwischen dem OSC Dortmund und dem SuS Oberaden.
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Oberadens überragender Schlussmann Marvin Makus zog dem OSC vor der Pause fast im Alleingang den Zahn und führte sein Team in die Erfolgsspur zurück. Zum Wiederanpfiff der zweiten Hälfte hatten sich die Hoffnungen der Hausherren schon auf ein Minimum reduziert. Und die Versuche, dem Geschehen vielleicht doch noch eine Wende geben zu können, verpufften.

„Natürlich tut das weh“

An der Riesenenttäuschung bei Spielern und Verantwortlichen konnte das aber nichts ändern, wenngleich Teammanager Tom Thurau nach den 60 Minuten darum bemüht war, etwas zu relativieren: „Natürlich tut das weh. Aber nach dem Oberliga-Abstieg und mit einer fast kompelett neuen Mannschaft ging es im Vorfeld vorrangig darum, sich in der Verbandsliga zu fangen.“

Zur kommenden Saison erfolgt abermals ein gravierender personeller Umbruch. Für Feldmann übernimmt Sascha Maystrenko die Verantwortung auf der Bank. Verlassen werden den OSC, wie berichtet, Jürgen Lepine, Florian Edeling (beide ATV Dorstfeld), Max Rust (HSG Herdecke/Ende) und Markus Goracy, der beruflich bedingt ganz aufhört.

Bislang fünf Neuzugänge

Als Neuverpflichtungen stehen Torwart Niklas Walter, Rechtsaußen Cedric Neuser, Rückraumspieler Alexander Masur (alle Eintracht Hagen 2), Kreisläufer Tom Trost (SG Menden Sauerlandwölfe) und Linksaußen Ole Kehler (TuS 08 Opladen) fest.

OSC: Stumpf, Ostrovskyy (31.-45.); Kreft (2), Lepine (6/4), Lommel (3), Bardischewski (4), Edeling, Runkel (1), Goracy (1), Kloppenburg (1), Wulf (1), Brauckmann (3), Rust (4), Lichte
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