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Westfalentriathlon ist ein Wettkampf für Jedermann

Leichtathletik

Noch zuschauerfreundlicher, noch mehr Spaß für die Jedermänner: Knapp 700 Sportler stecken in den intensiven Vorbereitungen auf den 11. Wesfalentriathlon am 24. Juni – und die Organisatoren nicht weniger. Wir klären zehn Tage vor dem Rennen die wichtigsten Fragen und Antworten.

DORTMUND

von Von Jürgen Koers

, 14.06.2012
Westfalentriathlon ist ein Wettkampf für Jedermann

Rein ins Vergnügen: Während die Triathleten den Dortmund-Ems-Kanal mit ihren Kraulschlägen durchpflügen, können die Zuschauer auf der Brücke bestens beobachten, wer sich im Rennen gut schlägt.

Was ist neu bei der elften Auflage? Es gibt eine neue Radstrecke. Nach der Auftaktdisziplin im Dortmund-Ems-Kanal führt der Kurs über knapp neun Kilometer via Lindenhorst, Ellinghausen und Deusen zurück zum Fredenbaumpark. „Es sind ein paar Kurven drin, aber die Strecke ist auch für Jedermänner technisch nicht zu anspruchsvoll“, sagt Tri-Geckos-Trainer Jan Zellin. „Nur Vorteile“, habe dies, erklärt Organisationsleiter Udo Antoniewicz. „Der Asphalt ist besser, die Zuschauer sehen die Radfahrer auf der Olympischen Distanz viermal statt nur zweimal, und wir sparen Helfer.“

Welche Rennen werden angeboten? Los geht es ab 9.30 Uhr mit den Schülerrennen, danach folgen die Staffeln und die Sprintdistanz (750m Schwimmen /20km Rad/5km Laufen). Um 12 Uhr startet das Hauptfeld auf die Reise über die Olympische Distanz (1500m/38km/10km). Gegen 14 Uhr ist der Sieger im Ziel. „Bei den Staffeln und auf der Olympischen Distanz gibt es noch einige wenige Startplätze“, wirbt Antoniewicz. Meldeschluss ist am kommenden Sonntag (17. Juni).

Was zeichnet den Westfalentriathlon aus? Die Sportler lockt das Schwimmen im sauberen Kanal – zuletzt war das 19 Grad Celsius warm – und die attraktive Laufstrecke im schattigen Fredenbaumpark. Markantester Punkt der Radstrecke ist der „Ikea-Hill“ an der Ellinghauser Straße; es ist die einzige kleinere Steigung.

Was sind Höhepunkte für die Zuschauer? Für die Zuschauer ist die Deusener Brücke an der Weidenstraße der spannendste Standpunkt. Dort sehen sie die Triathleten zwei- bis viermal unter sich schwimmen und dann vorbeiradeln. Auch am Ziel im Fredenbaumpark müssen die Starter mehrmals vorbei, bevor sie den ersehnten roten Teppich mit der Endzeitnahme überqueren dürfen.

Was gibt es sonst noch zu wissen? Mit Andreas Niedrig („Vom Junkie zum Ironman“) kehrt ein alter Bekannter zurück ins Trikot der Tri Geckos, der Ex-Profi gilt als Favorit. „Ganz besonders toll ist, dass Andreas als „Gecko“ an den Start geht“, freut sich Antoniewicz. „Ansonsten haben wir ein reines Jedermannrennen, das macht auch den Charme dieser Breitensportveranstaltung aus“, sagt Zellin.

Was haben sich die Geckos noch ausgedacht? Neben der gewohnt guten Versorgung aller Athleten schicken die Dreikämpfer knapp zehn Beginner ins Rennen. In rund zwei Monaten haben die Geckos die Einsteiger so fit gemacht, dass sie in Dortmund ihren ersten Triathlon bewältigen wollen. „Bisher haben sie ihre Sache ganz gut gemacht“, lobt Zellin. Doch Training und die drei Teildisziplinen sind eine Sache – ein echter Triathlon etwas ganz anderes.  

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