Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

„Tor auf Schalke“

Architektenwettbewerb: Königsblau plant die Zukunft

Gelsenkirchen Als Professor Hans-Peter Achatzi seinen ersten Termin auf Schalke hatte, brauchte er einige Zeit, bis er die Geschäftsstelle gefunden hatte. So wie ihm, ist es schon vielen Menschen ergangen. Und das will Schalke langfristig ändern.

Architektenwettbewerb: Königsblau plant die Zukunft

Hans-Peter Achatzi hilft dem FC Schalke 04 bei seinen Plänen rund um das Berger Feld. Foto: Rabas / NBM

Denn so stolz der Verein darauf ist, dass Veltins-Arena, Fan-Shop, Gastronomie, Verwaltung und Service-Center rund um das Berger Feld konzentriert sind, so gibt es doch Verbesserungsbedarf. „Dass zum Beispiel unsere zweite Mannschaft und die Jugendteams woanders ihre Meisterschaftsspiele bestreiten müssen, ist uns schon lange ein Dorn im Auge“, sagte Finanzvorstand Peter Peters am Montag bei der Vorstellung von Schalkes Investitionsplänen, die langfristig angelegt sind und bei denen der Club zwischen 15 und 20 Millionen Euro in die Hand nehmen will. Wesentlicher Ideengeber ist dabei Hans-Peter Achatzi, Professor für Architektur an der Fachhochschule in Köln, der in Zusammenarbeit mit dem FC Schalke 04 den Startschuss für den Architektenwettbewerb „Tor auf Schalke“ gab. Eine Jury aus Architekten, Vertretern des Vereins und der Stadt Gelsenkirchen hat aus rund 150 Architekturbüros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 30 Bewerber herausgesucht, die sich dieser Aufgabe stellen wollen. Das Preisgericht wird aus den anonym eingerechten Entwürfen die besten acht auswählen und danach den überzeugendsten Entwurf auswählen. Rund 90000 Euro lobt Schalke für die besten drei Teilnehmer aus. In den Entwürfen sollen sich das am Sonntag verabschiedete Leitbild mit den königsblauen Kernwerten (Tradition, Fans und Erfolg) niederschlagen. Ein Entwurf für ein neues Fan- und Besuchergebäude – mit dem Titel „Tor Auf Schalke“ – hat dabei zunächst Priorität. Schalke wünscht sich eine zentrale Anlaufstelle für alle Besucher und Fans im täglichen Betrieb, die alle Angebote und Service-Einrichtungen des Vereins beinhalten. Darin sollen zentrale Anlaufstellen für Fanbetreuung, Mitgliederkontakte, Ticketing, ein Shop und Gastronomie sowie die „Schatzkammer“ (als Nachfolge des Schalke-Museums) zusammengefasst werden. Außerdem geht es um Ideen zur optimalen Einbindung in das Vereinsgelände sowie zur weiteren Entwicklung des Areals. „Wir wollen diese Pläne Schritt für Schritt langfristig umsetzen. Zunächst haben das Tor auf Schalke und ein neues Regionalligastadion Priorität“, sagt Peters. Denn in Zukunft soll jeder Besucher sofort wissen, wo er welches Angebot beim FC Schalke 04 findet.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Tedesco vor Spitzenspiel in Leverkusen

Schalkes Trainer: Auch wir haben unsere Stärken

GELSENKIRCHEN Ein echtes Spitzenspiel! Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gastiert der FC Schalke 04 bei Bayer Leverkusen. Und mit einem Sieg könnten die Königsblauen, derzeit auf Platz sechs, die auf Rang vier liegende Werkself überholen. Wie das gelingen kann, erklärt Schalkes Trainer auf der Pressekonferenz.mehr...

rnGuido Burgstaller im Exklusiv-Interview

Schalkes Torjäger: Als Stürmer musst du dich unterordnen

GELSENKIRCHEN Als Kind der Alpen hat Guido Burgstaller schon einige Berg- und Talfahrten hinter sich gebracht. Im Exklusiv-Interview spricht der Österreicher über Torstatistiken, seine Nähe zu den Fans, den kommenden Gegner und Montagsspiele in der Bundesliga.mehr...

Di Santo mit neuer Position

Hinter den Spitzen macht's Spaß - Lob von Heidel

Gelsenkirchen Schalke-Stürmer Franco Di Santo spielt jetzt hinter den Spitzen. Der große Trumpf des Argentiniers ist seine Mannschaftsdienlichkeit. Dafür erhält der 28-Jährige Lob von höchster Stelle.mehr...

90 Minuten mit Klaus Täuber

Heimspiel für den „Boxer“ und eine Liebeserklärung

Gelsenkirchen Bei der Talkrunde „90 Minuten mit...“ war Klaus Täuber zu Gast. Der von den Fans "Boxer" gerufene Königsblaue erzählte eine Anekdote nach der anderen. Schalke sei sein Herzensverein, betonte Täuber, doch einmal war er auf den Klub sehr sauer gewesen.mehr...

Stambouli steigert sich in zweitem Jahr auf Schalke

Vielseitiger Franzose überzeugt nicht nur in der Abwehr

GELSENKIRCHEN Zu langsam, zu fehlerhaft, zu unkonzentriert. Nach seinem Wechsel zum FC Schalke 04 im Sommer 2016 wurde Benjamin Stambouli schnell als Fehleinkauf abgestempelt. Doch in seiner zweiten Saison ist der 27-Jährige zu einer stabilen Größe geworden.mehr...