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Umstrittener Elfmeter zum 2:2

Auslegung der Handregel regt Schalker Verantwortliche auf

Gelsenkirchen Als Domenico Tedesco auf den Handelfmeter angesprochen wurde, der zum Kölner 2:2 führte, sagte der Schalker Trainer zunächst nur zwei Worte: „Ein Witz.“ Der 32-Jährige war sauer, weil im bisherigen Saisonverlauf nun schon das vierte Mal bei einer Aktion mit der Hand gegen Schalke entschieden wurde. Auch sein Manager äußerte sich zur Auslegung der Handregel.

Auslegung der Handregel regt Schalker Verantwortliche auf

Sehrou Guirassy erzielt das Kölner 2:2 per umstrittenem Handelfmeter. Foto: dpa

Am zweiten Spieltag in Hannover gab es nach einem Handspiel von 96-Abwehrchef Salif Sané nach Videobeweis keinen Strafstoß für Schalke. Am fünften Spieltag im Heimspiel gegen Bayern München bekamen die Gäste für eine fast identische Szene (Handspiel von Naldo) einen Elfmeter nach Videobeweis zugesprochen. Noch deutlich war aus Schalker Sicht die Aktion von BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, der im Revierderby den Ball mit der flachen Hand ins Tor schob. Wohl kann man in allen Fällen den Spielern keine Absicht unterstellen, jedoch die unterschiedliche Bewertung ärgerte die Schalker.

Bundesliga, 14. Spieltag: FC Schalke 04 - 1. FC Köln 2:2 (1:0)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
Bilder des Bundesliga-Spiels zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
Bilder des Bundesliga-Spiels zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.
Bilder des Bundesliga-Spiels zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln.

„Der Aubameyang macht Volleyball, bringt den Ball ins Tor und es ist kein Handspiel. Stambouli kriegt den Ball aus 50 Zentimetern an die Hand, und das wird als Absicht bewertet. Wie soll das Absicht sein, er kann sich doch nicht die Hand abhacken?“, schimpfte Christian Heidel.

„50 Prozent so und 50 Prozent so“

Eigentlich hatte sich der Schalker Manager vorgenommen, zu diesem Thema nichts mehr zu sagen. Aber das persönliche Schweigegelübde hielt nicht lange. „Diese Auslegung der Handregel ist einfach grausam. Dieses Hand ist Hand, gibt es nicht. 50 Prozent legen es so aus, 50 Prozent legen es anders aus.“ Auch die Spieler sind mehr und mehr verunsichert. Goretzka: „Ich würde mir eine Stellungnahme in solchen Fällen gar nicht mehr zutrauen. Bei vielen Spielern herrscht große Unklarheit, was diese Regel betrifft.“

Bei allem Ärger über die Elfmeterentscheidung räumte Tedesco jedoch auch ein, dass dies nicht spielentscheidend gewesen sei. „Meiner Meinung nach hätten wir es aber auch nicht verdient gehabt, dieses Spiel zu gewinnen“, so der Coach. Und auch Leon Goretzka gab zu: „Es war von uns ein bisschen zu wenig, um drei Punkte gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Kölner Mannschaft mitzunehmen.“ Als Grund für das Nachlassen seiner Mannschaft nach starken Beginn führte der Mittelfeldspieler die Schalker Spielweise an. „Wir haben uns ein bisschen selber eingeschläfert durch vielen Ballbesitz. Dabei haben wir den Zug zum Tor vermissen lassen.“

Harits erstes Bundesliga-Tor

Das galt jedoch nicht für Amine Harit, der zwar während der 90 Minuten auch nicht immer auf hohem Niveau spielte, aber für zahlreiche Gefahrenmomente vor dem FC-Tor sorgte. Zudem belohnte sich der Marokkaner mit seinem ersten Bundesliga-Treffer in der Veltins-Arena. „Es war ein gutes Gefühl und für mich sehr wichtig, endlich vor den eigenen Fans zu treffen. Dass wir nicht gewonnen haben, macht mich aber traurig. Wir haben phasenweise leider ein wenig geschlafen. Dafür haben wir die Quittung bekommen.“

Gelsenkirchen Er spielte nur 34 Minuten, schoss kein Tor, gab keine Vorarbeit zu einem Treffer und war dennoch der Schalker Spieler, der nach dem enttäuschenden 2:2 (1:0) gegen den Tabellenletzten 1. FC Köln im Mittelpunkt stand. Immer wieder musste Leon Goretzka Stellung beziehen zu seiner Aktion in der 82. Minute gegen den Kölner Salih Özcan. War es ein Kopfstoß und damit eine Tätlichkeit, die sich Goretzka geleistet hatte? Oder war es, wie der 22-Jährige betonte, nur ein „impulsives Aufstehen“?mehr...

Die Euphorie nach der historischen Aufholjagd im Derby konnte Schalke also nicht mit in den Liga-Alltag retten – nun wartet mit dem Spiel in Mönchengladbach die nächste schwierige Aufgabe. Gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel haben die Schalker punktemäßig noch Nachholbedarf. Fährmann und Co. gelang gegen diese Mannschaften erst ein Sieg, und zwar am ersten Spieltag mit 2:0 gegen RB Leipzig.

GELSENKIRCHEN Nach dem glücklichen 4:4 im Revierderby gegen Borussia Dortmund in der Vorwoche kam der FC Schalke 04 am Samstagabend gegen den Tabellenletzten 1. FC Köln nicht über ein 2:2 (1:0)-Unentschieden hinaus. Dominierendes Thema am Abend war aber Kölns Trainer Peter Stöger.mehr...

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