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Bastian Oczipka im Kreuzverhör - das wollen Kinder vom Schalke-Spieler wissen

Schalke 04

Die Fragen kommen wie aus der Pistole geschossen. Schalke-Spieler Bastian Oczipka lächelt. Nur einmal bleibt seine Antwort ziemlich vage.

Gelsenkirchen

, 15.11.2018
Bastian Oczipka im Kreuzverhör - das wollen Kinder vom Schalke-Spieler wissen

Ein Schalker zum Anfassen: Bastian Oczipka. © DFL Stiftung / Witters

Da wird der Schalker Spieler nämlich gefragt, was er als Profifußballer verdiene. „Ich bin zufrieden und kann dreimal am Tag warm essen“, fällt die Antwort des 29-Jähriges kurz und knapp im Pressezentrum der Veltins-Arena aus, wo sich rund 60 Schülerinnen und Schüler zwischen acht und zwölf Jahren versammelt haben. Sie kommen von der Gesamtschule Berger Feld, der Schalker Regenbogenschule und der Beckeradschule.

Im Rahmen des Bildungsprojekt „Fußball trifft Kultur“ dürfen die Jungen und Mädchen, von denen einige im Schalke-Trikot erschienen sind, Oczipka Fragen stellen. Der Schalker Kicker gehört mit der Journalistin Okka Gundel zu den neuen Paten dieses Bildungsprojektes, das von der gemeinnützigen Organisation LitCam in Kooperation mit der DFL Stiftung ins Leben gerufen wurde. Dabei wird Fußballtraining mit Förderunterricht und kulturellen Veranstaltungen verbunden.

Natürlich wollen besonders die Jungen von Oczipka wissen, wie man Fußball-Profi wird. „Dafür gibt es kein Patentrezept“, sagte der 29-Jährige. Er habe davon profitiert, dass er aus einer fußballverrückten Familie stamme, die ihn schon von Kindesbeinen enorm unterstützt habe. Oczipka: „Mein Vater hat mich Tag für Tag zum Training gefahren. Da ist eine Menge Zeit draufgegangen“.

Vorbild Marcelo von Real Madrid

Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt. Der gebürtige Bergisch-Gladbacher, der seit 2017 für die Königsblauen kickt, hat zwar auf seinen Bundesligastationen noch keinen Titel gewonnen, aber der 29-Jährige zählt längst zu den gestandenen Spielern. Und auch in Sachen Fairness taugt Oczipka durchaus als Vorbild. In seiner Profi-Laufbahn hat der Defensivspezialist noch nie eine Rote Karte gesehen.

Doch seine jungen Fragesteller interessierte mehr, wo er lebt (in der Nahe von Düsseldorf), ob er Kinder habe (einen Sohn Paul, der gerade ein Jahr alt geworden ist) und welchem sportlichen Vorbild er nacheifert (Marcelo von Real Madrid).

Was die aktuelle sportliche Lage betrifft, räumte Oczipka ein, dass Schalke in der Bundesliga bisher hinter den Erwartungen geblieben sei. Und dann wurde es für kurze Zeit im Pressezentrum richtig laut und munter, weil Naldo und Ralf Fährmann im Eingang erschienen und mit viel Applaus bedacht wurden.

4:4 in Dortmund bleibt immer in Erinnerung

Als Oczipka dann auch noch in Aussicht stellte, ein Training an den betreffenden Schulen unter seiner Leitung zu machen, leuchteten die Augen der Kinder. Klar, dass nach der 40-Minuten-Fragerunde Oczipka noch viele Autogramme schrieb.

Am Sonntag will er nach seiner Leistenoperation endlich selbst wieder ins Geschehen eingreifen und im Freundschaftsspiel in St. Petersburg Wettkampfpraxis sammeln. Von der Zuschauerrolle hat der 29-Jährige die Nase voll. Spätestens beim Derby gegen Dortmund (8. Dezember) will Oczipka wieder mitmischen. Schließlich war das 4:4 im Vorjahr „die verrückteste Partie meiner Karriere“ (O-Ton-Oczipka).

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