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Boateng will Schalke in Leverkusen zum Sieg führen

Leader von Anfang an

Gegen Leverkusen feierte er beim 2:0-Hinspielerfolg seine Schalke-Premiere: Kevin-Prince Boateng ist bei den Königsblauen sofort zu dem Führungsspieler geworden, den sich die Verantwortlichen erhofft hatten.

Gelsenkirchen

von Frank Leszinski

, 15.02.2014
Boateng will Schalke in Leverkusen zum Sieg führen

Kevin-Prince Boateng ist auf Schalke sofort zum Führungsspieler geworden.

„Er strahlt auf dem Platz eine enorme Präsenz aus“, lobt Manager Horst Heldt den Mittelfeldspieler, der heute Abend (18.30 Uhr) mit dem FC Schalke 04 die Erfolgsserie der vergangenen Wochen beim Tabellenzweiten Bayer Leverkusen fortsetzen will.

Und die Voraussetzungen für den vierten Bundesligasieg in Serie sind gar nicht so schlecht. Zwar beklagt Schalke-Trainer Jens Keller weiterhin eine Reihe von verletzten Leistungsträgern, aber diese Nackenschläge hat Schalke bisher gut weggesteckt. Auch dank Boateng, der sich im Mittelfeld als kluger Ballverteiler entpuppt und mit Roman Neustädter eine perfekte Doppelsechs bildet. „Er ist nicht auf den Mund gefallen und sagt, was er denkt“, hebt Heldt mit einem Schmunzeln hervor. Boateng hat außerdem schon so manches wichtige Tor für die Königsblauen in dieser Saison erzielt.

Genauso erfreut ist Trainer Keller über die Entwicklung von Joel Matip. Der bei den Fans oft sehr kritisch beurteilte Abwehrspieler agiert seit Wochen ohne Fehl und Tadel. Keller: „Joel hat schon eine bärenstarke Vorbereitung gespielt. Deshalb sind seine Leistungen für mich keine Überraschung.“

Sein Co-Trainer Peter Hermann war Augenzeuge beim überraschenden Leverkusener Pokal-Aus gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Dabei sah Hermann eine sehr schwache Bayer-Mannschaft, die heute ohne einen ihrer torgefährlichsten Spieler auskommen muss. Dabei ist Sidney Sam nicht etwa verletzt. Bayer-Trainer Sami Hyypiä verzichtet freiwillig auf den Nationalspieler, weil dieser in der nächsten Saison für die Königsblauen aufläuft.

Hyypiä orientiert sich dabei an der Premier League, in der er zehn Jahre für den FC Liverpool spielte. Auf der Insel gilt das ungeschriebene Gesetz, dass Spieler, die den Verein wechseln, nicht gegen ihren künftigen Arbeitgeber auflaufen. Schalke kann das nur Recht sein. Zu sehr mit dem heutigen Kontrahenten will sich Trainer Keller jedoch ohnehin nicht beschäftigen: „Wir müssen weiter auf die Tugenden setzen, die uns in der Rückrunde stark gemacht haben. Kompaktheit, Aggressivität und Einsatzbereitschaft müssen von der ersten Minute an stimmen.“  

SO KÖNNTE SCHALKE SPIELEN
Schalke: Fährmann - Hoogland (Ayhan), Matip, Santana, Kolasinac - Neustädter, Boateng - Farfan, Meyer, Goretzka - Huntelaar

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