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S04-Kommentar

Breitenreiter: Dritte Wahl oder guter Griff?

GELSENKIRCHEN Endlich hat sie ein Ende, die quälende Suche des FC Schalke 04 nach einem neuen Trainer. Dass die Königsblauen mehr als zwei Wochen brauchten, um einen Nachfolger für Roberto Di Matteo zu präsentieren, lässt sich als Indiz dafür interpretieren, wie sehr Schalkes Ruf nach einer enttäuschenden Saison und ständiger Unruhe rund um den Kultklub gelitten hat.

Breitenreiter: Dritte Wahl oder guter Griff?

Schalkes Trainer André Breitenreiter sprach am Donnerstag über das kommende Bundesligaspiel gegen Hannover 96.

Die Schalker Führungskräfte werden zwar darauf verweisen, dass sie besonders gründlich bei der Trainerfindung vorgehen wollten. Doch das so viele Kandidatennamen, mit denen Schalke verhandelte, ruckzuck publik wurden, stellt dem Management kein gutes Zeugnis aus. Professionelles Arbeiten in so einer wichtigen Personalfrage sieht anders aus.

Hervorragende Arbeit

In der öffentlichen Wahrnehmung gilt der neue Trainer André Breitenreiter nach der Absage von Weinzierl und dem Flirt mit Wilmots deshalb bestenfalls als zweite oder dritte Wahl. Das ist gewiss nicht Breitenreiters Schuld, denn der 41-Jährige hat in Paderborn hervorragende Arbeit geleistet und hätte mit bescheidenen finanziellen Mitteln den Klub fast in der Bundesliga gehalten. Doch es erschwert schon ein bisschen seine Arbeit, ehe sie überhaupt begonnen hat.

Und die Herausforderungen, die auf den früheren Bundesliga-Profi warten, sind gewaltig. Er muss nicht nur so schnell wie möglich einen neuen Teamgeist in einem zerstrittenen Kader implementieren, sondern auch für Aufbruchstimmung sorgen und die Schalker Fans auf seine Seite bringen. Ob Breitenreiter das kann, lässt sich heute natürlich nicht seriös beurteilen.

Kritik an Heldt

Schnelle Fortschritte sind auch nötig, um die Position von Horst Heldt zu stärken. Der Schalker Manager hat viel Kritik in den vergangenen Wochen einstecken müssen. Mit der Verpflichtung von Breitenreiter wird sich die miese Stimmung unter den Fans nicht sofort in Wohlgefallen auflösen. Auf der Mitgliederversammlung am 28. Juni wird es heiß hergehen. Man muss kein Prophet sein, um die These zu wagen: Schafft Breitenreiter auf Schalke nicht die schnelle Trendwende, sind die Tage von Heldt auf Schalke wohl gezählt. Denn zu viel ist unter seiner Verantwortung zuletzt schief gegangen.

GELSENKIRCHEN Vor vier Jahren trainierte er noch die F-Jugend des TuS Altwarmbüchen, weil dort sein Sohn Emil spielte. Jetzt ist André Breitenreiter Trainer des FC Schalke 04! Der ehemalige Bundesliga-Stürmer hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterschrieben. Vom SC Paderborn zum FC Schalke 04: Das ist für ihn ein großer Karrieresprung.mehr...

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