Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der ruhende Ball ist die gefährlichste Waffe bei S04

Schalke stark bei Standards

Dass Domenico Tedesco in seiner Trainingsarbeit nichts dem Zufall überlässt, hat sich schnell herumgesprochen. Vor allem bei ruhenden Bällen herrscht für jeden Schalker Gegner Alarmstufe Rot. Und das lässt sich auch statistisch belegen.

Gelsenkirchen

, 01.03.2018
Der ruhende Ball ist die gefährlichste Waffe bei S04

Ein Schalker Spezialist: Nabil Bentaleb verwandelte in dieser Saison bereits vier Strafstöße. © imago

Von den bisher erzielten 38 Toren in der Bundesliga haben die Königsblauen fast die Hälfte – nämlich 18 – hauptsächlich nach Ecken oder Freistößen erzielt. „Wir trainieren sehr viel positionsspezifisch. Für mich heißt das zum Beispiel, dass ich auf der linken Seite immer wieder sehr viele Flanken schlagen muss“, verriet Bastian Oczipka.

Jetzt lesen

Auf gewisse Automatismen legt Tedesco sehr viel Wert. Bei Ecken und Freistößen rückt zum Beispiel Abwehrchef Naldo immer wieder nach vorn, um seine Kopfballstärke auszuspielen. Eine starke Bilanz weisen die Blau-Weißen auch in Sachen Elfmeter auf. Kein Bundesligist bekam bisher mehr Strafstöße als die Schalker zugesprochen, nämlich acht. Und alle acht wurden dann auch verwandelt.

Wer sich gut fühlt, tritt an

Dabei gibt es beim aktuellen Tabellendritten jedoch keinen ausgesprochenen Spezialisten. Tedesco ist vielmehr der Meinung: Wer sich gut fühlt, der soll sich den Ball schnappen und schießen. Deshalb gab es in dieser Saison auch schon mal die eine oder andere kleine Meinungsverschiedenheit unter den Schalker Spielern am Elfmeterpunkt, ehe klar war, wer denn nun antreten würde. Bisher gab es nicht weniger als fünf Schützen: Nabil Bentaleb (4), Daniel Caligiuri, Leon Goretzka, Amine Harit und Franco Di Santo.

Jetzt lesen

Ob Goretzka in der Lage ist, am Samstag gegen die Hertha aufzulaufen und im Falle eines Falles einen Elfmeter zu schießen? Der Nationalspieler konnte am Mittwoch nur 30 Minuten laufen und ging dann vorzeitig in die Kabine. Sollte er ausfallen, könnte womöglich Nabil Bentaleb sein Comeback in der Startelf feiern. Der erfolgreiche Elfmeterschütze beim Schalker 2:0-Erfolg in Leverkusen will unbedingt beweisen, dass er in die Anfangsformation gehört.

Bentaleb winkt Startelf-Comeback

„Ich habe ihm vor der Einwechslung viel Spaß gewünscht. So darf Nabil Bentaleb gerne weitermachen“, hatte Tedesco in Leverkusen gesagt. Wenn Bentaleb auch unbequeme Entscheidungen akzeptiert, könnte er gegen die Berliner eine neue Bewährungschance erhalten. Seit dem 28. Oktober 2017 stand der Algerier nicht mehr in der Schalker Startelf.

Bald auch wieder eine Option für Tedesco im defensiven Mittelfeld könnte Weston McKennie sein. Der US-Boy mischte nach seiner Innenbandverletzung am Mittwoch das erste Mal wieder im Mannschaftstraining mit.

Jetzt lesen