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Schalke vor gefährlichem Spiel in Hamburg

Domenico Tedesco: Sie haben nicht viel zu verlieren

Gelsenkirchen Der Zweite gestiert beim Tabellenletzten. Die Ausgangslage scheint klar. Doch vor dem Duell des FC Schalke 04 gegen den Hamburger SV am Samstag (18.30 Uhr/Sky) warnt Trainer Domenico Tedesco. In einer Hinsicht wird er sicher nicht taktieren.

Domenico Tedesco über ...

... das Personal: Es ist so, dass wir am Anfang der Woche ein paar muskuläre Probleme kleinerer Art hatten. Bei Daniel Caliguiri, Bastian Oczipka, Matija Nastasic und auch Naldo. Aber alle Spieler konnten trainieren. Der einzige, der am Mittwoch noch Probleme hatte, war Guido Burgstaller. Das war aber auch eher eine Steuerungsmaßnahme. Auch er hätte trainieren können. Heute sind alle wieder am Start.

... Naldo: Er kann sowohl Dreier- als auch Viererkette super gut spielen. Das hat er oft genug gezeigt in seiner langen und erfolgreichen Karriere. Er tut uns gut. Er ist auch außersportlich wie Klebstoff, schweißt die Truppe zu sammen. Er ist kritisch, wenn er kritisch sein muss. Es ist wichtig, dass die Spieler mündig sind. Er hat eine natürliche Autorität und hat immer ein Lächeln auf den Lippen.


... fünf drohende Gelbsperren vor dem Revierderby (Naldo, Stambouli, Nastasic, Caliguiri, Embolo):
Wir reden ja viel über Taktik. Aber in dieser Hinsicht taktieren wir keine Sekunde. Wir nehmen es genauso wie es kommt. Es wäre fatal nach Hamburg zu fahren und zu sagen: „Pass auf, dass du kein blödes Foul machst!“ Naldo ist seit sieben Wochen mit vier Gelben Karten vorbelastet und er schafft es, sich nicht die fünfte abzuholen. Wir gehen da rein und wollen alles abspulen. Und wenn am Ende drei Inneverteidiger ausfallen, dann ist es so. Dann müssen wir es kompensieren.

Späte Premiere für Cedric Teuchert

Schalkes Talent: Habe an Selbstvertrauen gewonnen

Gelsenkirchen Was motiviert Fußballer, insbesondere Stürmer, zu einem Torerfolg? Der Ruhm? Die Prämie? Was ein Treffer im Revierderby bedeutet, hat Cedric Teuchert von seinen Mannschaftskollegen schon mit auf den Weg bekommen. Nach seinem Bundesliga-Debüt gegen Freiburg würde der 21-Jährige gerne auch bald treffen - am liebsten im Derby.mehr...




... das Duell in Hamburg: Wir wollen das Spiel nicht gewinnen, weil wir eine Serie oder einen Rekord aufstellen. Das Spiel ist absolut gefährlich für uns. Genauso wie es Freiburg, Wolfsburg oder Mainz für uns war. Es sind Mannschaften, die mit offenem Visier die Tiefe und das gegnerische Tor suchen. Sie haben nicht wirklich viel zu verlieren. Deshalb müssen wir konzentriert und konsequent sein in allem, was wir machen. Sie sind noch nicht abgestiegen. So wie sie sich in den letzten zwei Spielen unter dem neuen Coach präsentiert haben, ist die Messe noch nicht gelesen.


... die Entwicklung von Breel Embolo: Er hat es zu Beginn der Saison nicht leicht gehabt. Er war lange verletzt und es ist nach wie vor so, dass ihn die Verletzung ein bisschen tangiert hat in dieser Spielzeit. Aber das ist völlig normal. Er ist ein blutsjunger Spieler. Man vergisst oft - auch weil er eine gewisse Reife hat - dass er ein 97er ist. Die Entwicklung ist sehr gut. Wir haben immer wieder gesagt, dass er geduldig sein soll. Dabei hatten wir auch nicht immer leichte Zeiten, ihn auf Geduld zu trimmen. Aber jetzt haben wir ihn dort, wo wir ihn uns wünschen. Auf einem guten Weg. Die Entwicklung geht noch voran, wir sind noch längst nicht am Ziel mit ihm.


... die Entscheidung im Mittelfeld zwischen Max Meyer und Nabil Bentaleb: Die Trainingswoche von Max Meyer war sehr gut, auch von der Frische her. Er hatte zuletzt neun oder zehn Spiel in Folge gespielt. Nabil weniger. Deshalb ist es klar, dass die Frische eher für ihn spricht. Er hat es gut gemacht - technisch und taktisch. Aber die Trainingswoche von Max war super. Daher ist es wieder auf Augenhöhe. Wir schauen uns noch die beiden Trainingseinheiten an, um zu entschieden wer spielt, oder ob vielleicht sogar beide spielen.



Christian Heidel über ...
... die Verpflichtung von Peter Knäbel: 
„Wir haben lange überlegt, welche Funktion Peter Knäbel, welchen Titel er bekommt. Es ist mir extrem wichtig, dass der Titel „Technischer Direktor für Entwicklung“ heißen wird. Das Hauptaugenmerk ist Entwicklung. Die Knappenschmiede ist vielleicht eine der erfolgreichsten Jugendabteilungen, die es in Deutschland gibt. Und unser Anliegen ist es, das auch nachhaltig sicherzustellen. Wir haben festgestellt, dass es eine ganze Reihe von Defiziten hier gibt, insbesondere in der Infrastruktur. Auch aber in der Struktur der Knappenschmiede. Wir haben uns lange Gedanken gemacht, jemanden zu finden - einen absoluten Experten, um diese Dinge zu leiten.

Knäbel leitet die Schalker Knappenschmiede

Ex-HSV-Manager wird sich um den Nachwuchs kümmern

Gelsenkirchen Seit Juli 2017 war der Posten des Leiters der Schalker Nachwuchsabteilung vakant gewesen - jetzt haben die Königsblauen einen neuen „Chef“ für die Knappenschmiede gefunden. Es ist der ehemalige HSV-Manager Peter Knäbel.mehr...

Ich kenne Peter Knäbel schon längere Zeit. Er ist jemand, der sich in diesen Bereichen bestens auskennt, die für uns wichtig sind. Das sind Spieler, das ist aber auch Trainerausbildung. Wir stehen hier vor einer riesengroßen Herausforderung, demnächst die erste richtige große Knappenschmiede zu bauen; ein Jugendzentrum, wo die jungen Spieler reinkommen und auf höchstem Niveau betreut werden. Peter wird derjenige sein, der das steuert. Wir versprechen uns zusätzlich aber auch noch viel Input für den Profibereich.



... einen möglichen Abstieg des HSV: Wenn ich jetzt sage, das ist schade, dann würde ich ja auch sagen, da sollen andere absteigen. Es ist ein sportlicher Wettbewerb und die zwei, die am Ende auf Platz 17 und 18 stehen, müssen runter. Aber nichtsdestotrotz fahren wir alle gerne nach Hamburg. Es ist eine tolle Atmosphäre und eine tolle Stadt. Fakt ist, sollte es den HSV erwischen, dann fehlt ein bisschen was.

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