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Auf dem Weg nach Katar

Jede Menge Sorgen im Schalker Gepäck - Viele Verletzte

GELSENKIRCHEN Von Frankfurt und von München aus machten sich am Montag zwei Schalker Delegationen auf den Weg nach Katar, wo die Königsblauen bis zum 16. Januar ihr Trainingslager absolvieren. Dabei muss Trainer Roberto Di Matteo allerdings auf zahlreiche Spieler verzichten.

Jede Menge Sorgen im Schalker Gepäck - Viele Verletzte

Für Leon Goretzka ist zunächst nur leichtes Einzeltraining möglich.

Und auch die Hoffnung, den serbischen Wunschspieler Matija Nastasic von Manchester City zum Trainingslagerstart präsentieren zu können, haben sich (noch) nicht erfüllt.

Nicht mit an Bord werden Jan Kirchhoff, Sead Kolasinac, Julian Draxler, Jefferson Farfan, Joel Matip, Chinedu Obasi, Eric Maxim Choupo-Moting und Atsuto Uchida sein. Obasi musste sich bereits im Dezember vergangenen Jahres erneut einer Operation am Schienbein unterziehen, was der Verein erst gestern mitteilte. Auch das Fehlen von Kirchhoff in Katar ist überraschend, offenbar sind seine Achillessehnenprobleme gravierender als öffentlich kommuniziert. Wegen der vielen Ausfälle werden die Nachwuchskräfte Axel Borgmann, Lance Mickels (beide U23) sowie Maurice Multhaup, Thilo Kehrer und Felix Platte (alle U19) in Katar dabei sein.

Ebenfalls mit an Bord ist Kevin-Prince Boateng, der sich einen neuen Berater suchen muss. Denn sein langjähriger Mentor Roger Wittmann hat die Zusammenarbeit mit dem exzentrischen Mittelfeldspieler am 31. Dezember 2014 beendet. Diese Entscheidung soll schon im vergangenen Herbst gefallen sein.

Roger Wittmann wirft das Handtuch

Boateng verliert seinen langjährigen Berater

GELSENKIRCHEN Das sind schlechte Nachrichten für Kevin-Prince Boateng: Wie der "Kicker" berichtet, hat sich sein Berater Roger Wittmann von Boateng zum 31. Dezember 2014 getrennt. Dies ist für den Schalker Profi nach seiner verletzungsgeplagten Hinrunde ein weiterer Rückschlag.mehr...

Wittmann ist nicht irgendeiner in der Branche der Spielerberater, sondern ein Mann mit großem Einfluss, der bei den Königsblauen Choupo-Moting, Draxler, Farfan, Kirchhoff und Neustädter zu seinen Klienten zählt. Auch Schalke-Manager Horst Heldt arbeitet eng mit Wittmanns Agentur „Rogon“ zusammen. Deshalb schwächt das Ende der Zusammenarbeit mit Wittmann die Position von Boateng, der ohnehin aufpassen muss, dass er sich durch sein Verhalten nicht noch mehr isoliert.

Sportlich steht der 27-Jährige zudem unter Druck. Sein Selbstverständnis als Führungsspieler hat nach einer enttäuschenden Hinrunde tiefe Kratzer erhalten. Nur in 13 Pflichtspielen kam Boateng wegen Sprunggelenksproblemen zum Einsatz und schaffte dabei gerade zwei Torvorlagen. Deshalb darf man sehr gespannt sein, wie er sich im Trainingslager in Doha präsentieren wird. Der 27-Jährige steht bei den Königsblauen noch bis zum 30. Juni 2016 unter Vertrag. Der Kontrakt verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn Boateng in seinen ersten drei Jahren auf Schalke mindestens 70 Pflichtspiele hat er aktuell absolviert. Momentan kommt er auf 48 Einsätze.

Noch gar nicht zum Einsatz in dieser Saison kam ein weiteres Schalker Sorgenkind: Leon Goretzka. Seit der 19-Jährige sich im Juli 2014 im Rahmen eines Testspiels beim TuS Hordel einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zugezogen hatte, fiel er die komplette Hinrunde aus. In der Reha gab es zwei Rückschläge für den Hochbegabten, der sich insgesamt dreimal an derselben Stelle verletzte. In Katar will Goretzka erste zaghafte Schritte unternehmen, um wieder in Form zu kommen. Mehr als Einzeltraining ist für den Ex-Bochumern jedoch noch nicht vorgesehen.  

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