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Viele Sorgenkinder

Jens Keller ist zum Improvisieren gezwungen

Gelsenkirchen Viel Geduld mussten am Mittwochvormittag die Autogrammjäger beim Training des FC Schalke mitbringen. Erst nach zweieinhalb Stunden verließen Joel Matip und Max Meyer nach einer Extra-Einheit Torschusstraining den Trainingsplatz. Ein Trio blieb hingegen nur kurz auf dem Rasen - und sorgte genau deswegen für gute Nachrichten.

Jens Keller ist zum Improvisieren gezwungen

Jens Keller muss in Leverkusen wohl improvisieren.

Zur Freude der Fans aber Julian Draxler, Roman Neustädter und Christian Fuchs wieder auf dem Platz zu sehen. Alle drei absolvierten Teile des Mannschaftstrainings. Die Personalsorgen von Trainer Jens Keller sind allerdings nicht kleiner geworden sind. Auf wen er am Samstag in Leverkusen bauen kann, ist noch offen. Es wird ein Wettlauf mit der Zeit.

Es zeichnet sich wohl ab, dass Draxler am Wochenende bestenfalls als Joker auf der Ersatzbank sitzen wird. "Ich bin froh, dass Julian ohne Probleme einiges mittrainieren konnte", sagte Keller, um jedoch sofort einzuschränken: "Ein Einsatz in Leverkusen käme wohl zu früh."

Der gegen Hannover wegen einer starken Knieprellung ausgewechselte Mittelfeldspieler absolvierte am Mittwoch ein umfangreiches Lauf- und Stabilitätsprogramm. Danach äußerte sich der 25-Jährige jedoch skeptisch, was seine Einsatzchancen betrifft: "Ich habe noch leichte Schmerzen. Bis zum Leverkusen-Spiel wird es sehr knapp."

Im Gegensatz zu Neustädter konnte der Linksverteidiger wenigstens einige Minuten mit Ball trainieren. Wie es aussieht, hat der österreichische Nationalspieler seine Knieprobleme überwunden und könnte wieder zum Kader gehören.

Ob der Nigerianer, der gegen Hannover eine starke Leistung bot, Samstag auflaufen kann, ist seit Mittwoch fraglich. Denn Obasi musste das Training wegen Problemen im linken Oberschenkel abbrechen. "Meine Muskulatur ist fest geworden", bestätigte Obasi. Leichte Probleme scheint auch Kevin-Prince Boateng zu haben: Er ließ am Mittwoch das Trainingsspiel sausen. Es soll sich jedoch nur um eine Vorsichtsmaßnahme handeln. Besonders schmerzen jedoch die Ausfälle von Uchida und Höwedes in der Verteidigung. Hier muss Keller besonders improvisieren. Er kommentierte das Schalker Verletzungspech mit einer Portion Sarkasmus: "Wir brauchen auch in Leverkusen beim Anpfiff nur zehn Feldspieler und einen Torwart. Das werden wir schaffen."

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