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Königsblauer Lieblingsgegner zu Gast in Gelsenkirchen

Schalke empfängt Hertha BSC

Neun Schalker Siege gab es in den letzten neun Heimspielen gegen Hertha BSC. Leon Goretzkas Einsatz gegen die Hauptstädter ist fraglich, Stürmer Guido Burgstaller fehlt nach seiner fünften Gelben gesperrt.

Gelsenkirchen

03.03.2018
Königsblauer Lieblingsgegner zu Gast in Gelsenkirchen

Breel Embolo (r.) ist in Abwesenheit von Guido Burgstaller als Torjäger gefragt. © dpa

Beim Schalker Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin (Sa. 15.30 Uhr / Sky) war Leon Goretzka dabei. Doch ob der Nationalspieler heute auch in der Schalker Startelf steht, ist keineswegs sicher. „Leon hat nach wie vor kleine Probleme. Die Schmerzen wurden während des Trainings am Donnerstag größer“, berichtete Trainer Domenico Tedesco am gestrigen Freitag. Da Goretzka nun schon fast zwei Wochen das Training reduzieren musste, könnte gegen die Berliner Nabil Bentaleb eine neue Chance bekommen.

Alternativen vorhanden

Den Ausfall von Guido Burgstaller (Gelbsperre) bewertete Tedesco einerseits als „sehr schade“. Aber andererseits betont der 32-Jährige im gleichen Atemzug: „Wir haben genügend Alternativen.“ Er zählte Amine Harit, Marko Pjaca und Yevhen Konoplyanka auf, die Burgstaller eins zu eins ersetzen könnten. Eine weitere Option ist für Tedesco eine Veränderung des Spielsystems, beispielsweise mit einer zentralen Spitze.

Wie auch immer der Schalker Trainer sich entscheiden wird, vor den Berlinern hat er gehörigen Respekt. „Die Hertha hat gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenregion besser gepunktet als wir. Diese Resultate sind kein Zufall, sie spielen diszipliniert.“ Die Berliner siegten unter anderem in Unterzahl in Leipzig und in Leverkusen und punkteten in München sowie gegen Dortmund. Die Königsblauen wiederum können auf eine glänzende Heimbilanz gegen die Hauptstädter verweisen. Die letzten neun Partien in der Arena wurden gewonnen - Vereinsrekord. Die Hertha gehört also zu den Schalker Lieblingsgegnern.

McKennie vor Rückkehr

Erstmals wieder zum Kader gehören könnte Weston McKennie. Der 19-jährige US-Nationalspieler nahm in dieser Woche nach seiner Knieverletzung erstmals wieder komplett am Mannschaftstraining teil und ist laut Tedesco für das Spiel gegen die Hertha „direkt eine Option“.

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Und wie ist der Stand bei Max Meyer? „Es gibt keinen neuen Sachstand“, sagte Christian Heidel, nachdem Meyer und sein Berater Roger Wittmann das bis zum 15. Februar befristete Schalker Angebot für eine Vertragsverlängerung nicht akzeptiert haben. Heidel hat einen Verbleib des Nationalspielers auf Schalke zwar nicht abgeschrieben, aber der Sportvorstand ist längst mit Alternativen für Meyer in Kontakt. „Wir sondieren den Markt“, so Heidel. Eine Gegenforderung der Meyer-Seite - Schalke hat rund 5,5 Millionen Euro pro Jahr angeboten - gibt es bisher übrigens nicht. Die Absage erfolgte nur aufgrund der Befristung, weil Meyer sich bei seiner Entscheidung noch mehr Zeit lassen wolle.

Heidel wünscht schnelle Entscheidung

Dass der Stillstand bei den Verhandlungen mit einem belasteten Verhältnis zwischen Heidel und Wittmann zusammenhänge, verwies der Schalker Manager ins Reich der Fabel. Aber Heidel ließ auch durchblicken, dass er sich eine schnelle Entscheidung wünscht, damit die Schalker Mannschaft sich auf den Saisonendspurt konzentrieren kann. „Wir haben eine glänzende Ausgangsposition, um die Saison in der Bundesliga und im DFB-Pokal erfolgreich zu beenden,“ so der Sportvorstand. Da soll die ungewisse Zukunft von Meyer das Klima im Klub nicht unnötig belasten.

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