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Max Meyer soll für Schalker Impulse sorgen

Heimspiel gegen Mainz

Seit Roberto Di Matteo die Trainingsleitung auf Schalke übernommen hat, ist der unter Jens Keller meist gesetzte Max Meyer mutiert. In fünf Bundesliga-Spielen stand der 19-Jährige nur zweimal in der Startelf und kam dabei auf lediglich 148 von 450 möglichen Spielminuten. Gegen Mainz (15.30 Uhr) könnte sich das heute ändern.

GELSENKIRCHEN

29.11.2014

Dabei versucht der Schalker Trainer dem Eindruck entgegenzuwirken, dass er nur wenig von Meyer hält. Di Matteo: "Mit Max gibt es überhaupt kein Problem. Er ist ein wichtiger Spieler für uns." Gleichzeitig räumte der Coach jedoch ein: "Max hat weniger gespielt als in der Vergangenheit. Ich wähle immer die Spieler für die nächste Partie aus."

Und da bevorzugte der 44-Jährige bisher eher erfahrene Akteure, die ihm mehr defensive Stabilität garantieren als ein Youngster, der es beim Dribbling manchmal noch übertreibt und leichtfertig Bälle verliert. Doch heute hat Meyer im Heimspiel gegen Mainz 05 gute Chancen, in der Startelf zu stehen. Denn Schalke braucht unbedingt Impulse aus der Mittelfeldzentrale. Die konnten zuletzt weder Kevin-Prince Boateng noch Marco Höger oder gar Jan Kirchhoff liefern, dem nach seiner schlimmen Vorstellung gegen Chelsea die Ersatzbank droht.Bisher konnte der von Bayern München ausgeliehene Kirchhoff keine Eigenwerbung betreiben. Bis zum 31. Dezember muss sich Schalke entscheiden, ob man mit dem 23-Jährigen über den 30. Juni 2015 hinaus weiter arbeiten will. Bei einer Ablösesumme von sechs Millionen Euro werden die Königsblauen wohl kaum zugreifen.

Bei Meyer ist Horst Heldt dagegen froh, dessen Vertrag frühzeitig bis 2018 verlängert zu haben. "Max steht erst am Anfang seiner Karriere. Er möchte immer spielen, aber es gibt eben Phasen, wo es nicht rund läuft", sagte der Schalker Manager.

Heldt ist fest davon überzeugt, dass "Max die Chance bekommen wird, sich wieder intensiver einzubringen." Dazu wäre heute die beste Gelegenheit. Höwedes und Co. stehen in der Pflicht, die unterirdische Vorstellung vom Chelsea-Spiel in den Hintergrund zu rücken. Schlusswort Di Matteo: „Unsere Aufgabe ist es, dass der Funken vom Spielfeld auf die Tribünen überspringt.“  

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