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Schalke mit Selbstvertrauen

Mit Köln kommt der Angstgegner in die Arena

Gelsenkirchen Wenn der abgeschlagene Tabellenletzte zum Auswärtsspiel beim Tabellendritten reist, erübrigt sich in der Regel die Frage nach der Favoritenrolle. Aber in diesem besonderen Fall darf man sie ruhig stellen: Denn am heutigen Samstag (18.30 Uhr/Sky) kommt mit dem 1. FC Köln Schalkes Angstgegner in die Veltins-Arena. Aber Schalke strotzt nach dem Derby vor Selbstvertrauen.

Mit Köln kommt der Angstgegner in die Arena

Matija Nastasic (r.), hier im Zweikampf mit Dortmunds Christian Pulisic, könnte auch gegen den 1. FC Köln zum Einsatz kommen. Im Derby wurde er zur Pause für den stark rotgefährdeten Thilo Kehrer eingewechselt. Foto: Schuetze

Die vergangenen drei Schalker Heimspiele gegen Köln hat alle der Klub vom Rhein gewonnen. Der letzte Schalker Heimsieg gegen Köln datiert vom 13. August 2011: Damals gewannen die Königsblauen mit 5:1, Köln stieg am Saisonende ab und verbrachte die folgenden zwei Jahre in der Zweiten Liga. Doch seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2014 erwies sich der „Effzeh“ als harter Brocken für die Schalker: 1:2, 0:3 und 1:3 lauteten die Ergebnisse – alle gegen Kölns Trainer Peter Stöger.

Keine Aussagekraft?


Doch was sagt eine solche Statistik aus gegen einen Gegner, der nach 13 Spieltagen mit gerade einmal zwei Punkten, ohne einen einzigen Sieg, als abgeschlagener Tabellenletzter in die Arena kommt? Zu einem FC Schalke, der nach dem „4:4-Sieg“ im Derby vor Selbstvertrauen platzen müsste?

Schalke-Trainer Domenico Tedesco erweckt vor dem Spiel den Eindruck, als wolle er gar nicht mehr so viel über das Derby reden. „Das Spiel ist vergangen – seit Anfang dieser Woche gilt unsere ganze Konzentration dem 1. FC Köln.“ Dass das Derby noch in den Köpfen der Spieler ist, sei normal – und bis zu einem gewissen Grad auch gewünscht. „Mit diesem Spiel haben wir einen positiven Anker geschaffen“, sagt der Trainer, der die Partie in Dortmund allerdings im „Langzeitgedächtnis“ der Profis verortet wissen möchte. „Im Kurzzeitgedächtnis muss Köln drin sein“, so Tedesco. „Seit Dienstag reden wir über nichts anderes mehr.“ Er warnte davor, den Gegner zu unterschätzen. „Es wäre fahrlässig, zu glauben, dass wir die Kölner im Vorbeigehen schlagen können“, sagte der Trainer.

Pressekonferenz vor dem Topspiel

Tedesco: Wir haben nur noch über Köln gesprochen

Gelsenkirchen Am Samstag will Schalke 04 die starke Leistung aus dem Revierderby mit einem Sieg gegen Köln bestätigen. Der FC steht als Tabellenletzter unter immensem Druck, während die Königsblauen als Dritter entspannt in das Duell gehen können. Vor dem Spiel sprach Schalke-Trainer Domenico Tedesco mit Medienvertretern.mehr...

Ein Extralob hatte Tedesco noch für Kölns Coach Peter Stöger parat: „Sie haben einen tollen Trainer, der über Jahre hinweg gute Arbeit geleistet hat und auch weiterhin leistet“, so der 32-Jährige. „Es wird eine richtig schwere Aufgabe.“ Dabei will Tedesco auf die altbekannten Schalker Tugenden setzen: „Unsere Siege oder auch Unentschieden waren bislang mit unheimlich viel Arbeit, Disziplin, Mentalität und Konzentration verbunden. Das brauchen wir auch gegen Köln.“

Kehrer kann auflaufen

Personell kann der Trainer dabei fast aus dem Vollen schöpfen: Bis auf die beiden Langzeitverletzten Nabil Bentaleb und Pablo Insua sind alle Spieler wieder an Bord – auch Thilo Kehrer, der bereits mit einer Schulterverletzung ins Derby ging, hat unter der Woche mittrainiert und steht zur Verfügung. Das gilt auch für Matija Nastasic, der Kehrer in der zweiten Halbzeit in Dortmund ersetzte – was allerdings hauptsächlich daran lag, dass Kehrer stark platzverweisgefährdet war.

Wer auch immer das Spiel gewinnt: Die Revanche wird nicht lange auf sich warten lassen. Schon am 19. Dezember (20.45 Uhr) kommt der 1. FC Köln erneut in die Arena: Dann zum DFB-Pokal-Achtelfinale.

Gelsenkirchen/Köln Mut schöpft Kölns Trainer Peter Stöger wahrscheinlich nur aus der jüngsten Statistik. Und die besagt, dass Stögers 1. FC Köln zuletzt auf Schalke dreimal in Serie gewonnen hat. Auch jetzt ist ein Sieg quasi Pflicht, will der Österreicher seinen Job vorläufig behalten.mehr...

So könnte Schalke spielen: Fährmann - Stambouli, Naldo, Nastasic- Meyer - Caligiuri, Oczipka - Harit, Goretzka - Konoplyanka, Burgstaller

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