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Insua feiert Debüt in der Bundesliga

Nach viel Dunkelheit wieder Licht für Schalkes Spanier

Wolfsburg Pablo Insua gab in Wolfsburg nach rund siebenmonatiger Zwangspause sein Bundesligadebüt für den FC Schalke 04. Und er hatte bei einer Aktion mächtig Glück, den Platz nicht wieder gleich verlassen zu müssen.

Nach viel Dunkelheit wieder Licht für Schalkes Spanier

Pablo Insua (l.) räumt Maximilian Arnold ab. Für dieses Foul gab es die Gelbe Karte. Foto: imago

Weil Thilo Kehrer wegen seiner Augenverletzung gar nicht erst die Reise nach Wolfsburg mitangetreten hatte und Benjamin Stambouli wegen Oberschenkelproblemen nicht mehr weiter spielen konnte, schlug in der 64. Minute die Stunde des Spaniers, der nach seinem Wechsel zu den Königsblauen im Sommer 2017 so viel Pech gehabt hatte. Vor allem eine Herzbeutelentzündung hatte den Verteidiger weit zurückgeworfen.

Insua bedankt sich

„Wir sind froh und stolz, dass Pablo ein Teil unseres Erfolgs in Wolfsburg war. Nach viel Dunkelheit in dieser Saison hat er endlich wieder Licht gesehen“, freute sich Trainer Domenico Tedesco mit dem Verteidiger. Bei Instagram schrieb Insua nach seinem Kurzeinsatz: „Vielen Dank an alle für ihre Hilfe in dieser Zeit.“

Der 24-Jährige stand bei den „Wölfen“ allerdings kurz davor, schon wieder zu einer tragischen Figur zu mutieren. Denn wenige Minuten nach seiner Einwechslung leistete sich Insua ein übles Foul an Wolfsburgs Mittelfeldspieler Maximilian Arnold.

"Es sah übel aus"

„Da hat er mal den Fuß ausgefahren. Das war eine berechtigte Gelbe Karte, weil Pablo eine Sekunde zu spät kam“, sagte Manager Christian Heidel. Etwas Glück hatte Insua schon, dass es Schiedsrichter Benjamin Cortus nur bei einer Verwarnung beließ.

Naldo verteidigte seinen Abwehrkollegen und meinte: „Arnold war da ein bisschen theatralisch.“ Trainer Tedesco räumte ein: „Da war viel Dynamik drin. Es sah übel aus, aber ich habe die Aktion aus meiner Position nicht genau beobachtet.“

Schalke schämt sich nicht für 49 Punkte

Viel mehr erfreute sich der Schalker Trainer wieder am großen Engagement seiner Mannschaft, die Fußball mehr arbeitete als spielte. Doch unter dem Strich standen wieder drei Punkte. „Die Gegner bekommen gegen uns fast keine Torchancen. Wir haben eine stabile defensive Grundordnung. Das Schöne ist, dass wir wissen, dass wir noch Luft nach oben haben. Trotzdem haben wir 49 Punkte. Dafür schämen wir uns nicht. Man sollte nicht vergessen, in der vergangenen Saison waren wie Zehnter,“ fasste Heidel seine Sicht der Dinge zusammen.

Bundesliga, 27. Spieltag: VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 0:1 (0:0)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.
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Mit der Champions-League-Teilnahme plant der 54-Jährige noch nicht, räumte aber immerhin ein: „Wir sind auf einem sehr guten Weg, dass wir bald das internationale Geschäft erreichen können.“ Als Tabellenzweiter können die Königsblauen nun gelassen in die Länderspielpause gehen, bevor das Heimspiel gegen den SC Freiburg auf dem Programm steht.

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