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Omar Mascarell will Schalke endlich helfen

Schalke 04

Omar Mascarell kann seinen ersten Pflichtspieleinsatz für Schalke 04 kaum erwarten. Doch Trainer Domenico Tedesco will nichts überstürzen.

Gelsenkirchen

, 11.09.2018
Omar Mascarell will Schalke endlich helfen

Schussgewaltig: Omar Mascarell hat seinen Muskelfaserriss auskuriert und brennt auf sein Comeback. © dpa

Nach seinem Muskelfaserriss, den er sich im August im Trainingslager in Mittersill zugezogen hatte, will Schalkes Neuzugang Omar Mascarell endlich beweisen, was in ihm steckt. „Ich fühle mich gut. Alles ist perfekt. Ich habe keine Schmerzen mehr“, versicherte der Spanier, bei dem sich auch optisch alles um Fußball dreht. Hinter dem linken Ohr hat er sich einen kleinen Kicker mit einem Ball am Fuß tätowieren lassen.

Mascarell setzt humorvollen Konter

Einige Berichte, wonach er sehr verletzungsanfällig sei, konterte Mascarell auf humorvolle Art. „Ich wusste gar nicht, dass die Journalisten Ärzte sind. Es stimmt, ich hatte in Frankfurt eine langwierige Achillessehnenverletzung, aber die hat nichts mit dem Muskelfaserriss zu tun. Ich bin fit und bereit“, bekräftigt der Sechser.

Mascarell macht keinen Hehl daraus, dass ihm seine unfreiwillige Auszeit überhaupt nicht geschmeckt hat. „Das war sehr hart für mich. Ich wollte meinen neuen Mannschaftskameraden unbedingt helfen. Wenn Du das Spiel von draußen anschauen musst, ist das sehr schlimm.“

Tedesco scheut das Risiko

Aber auch für das Spiel in Mönchengladbach (Sa. 18.30 Uhr) dürfte Mascarell noch die Zuschauerrolle einnehmen. Denn Domenico Tedesco ist nicht dafür bekannt, dass er bei seinen Spielern ein Verletzungsrisiko eingeht. „Bei Omar müssen wir noch ein bisschen vorsichtig sein. Er ist lange ausgefallen“, sagte der Schalker Trainer, der am trainingsfreien Mittwoch seinen 33. Geburtstag feiert.

Tedesco will seinen Mittelfeldstrategen behutsam aufbauen. „Man muss geduldig bleiben, weil sonst die Gefahr eines Rückfalls besteht“, betonte der Schalker Trainer.

Zwei Langzeitverletzte

Denn weitere langfristige Ausfälle können sich die Königsblauen nicht leisten. Mit Benjamin Stambouli und Bastian Oczipka stehen bereits zwei Stammkräfte für längere Zeit nicht zur Verfügung.

„Benjamin hat seine Krücken mittlerweile weggelegt. Wir sind guter Hoffnung, dass er sein Programm in der nächsten Woche steigern kann“, erklärte zuletzt Schalkes Co-Trainer Peter Perchtold. Schalke hofft, dass Stambouli seine Syndesmoseverletzung noch vor der Winterpause überwunden hat und nicht erst im Trainingslager im Januar 2019 zurückkehrt.

Comeback noch nicht absehbar

Bastian Oczipka tauchte in den vergangenen Tagen zwar ab und zu auf dem Trainingsplatz auf, doch nach seiner Leistenoperation ist sein Comeback noch längst nicht absehbar. Denn mittlerweile sind viele Monate ins Land gezogen, ohne dass der Ex-Frankfurter regelmäßig trainieren konnte.

Apropos Leiste: Auch Steven Skrzybski muss eine Trainingspause einlegen, weil er Probleme im Adduktorenbereich hat. Ansonsten hofft Tedesco, dass die noch fehlenden Nationalspieler gesund von ihren Länderspieleinsätzen zurückkehren.

Geis nimmt am Profi-Training teil

Johannes Geis verließ dagegen Dienstagmittag mit einem Lächeln den Trainingsplatz, bevor er zahlreiche Autogramme schrieb. Denn der 25-Jährige darf wieder Tag für Tag am Training der Profis teilnehmen.

Schalke hatte den Mittelfeldspieler, der noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 hat, zuletzt für einige Wochen freigestellt, damit er sich einen neuen Verein suchen konnte. Aber das klappte nicht.

Geringe Chancen auf Einsätze

„Johannes hat den Kopf wieder frei. Er ist ein feiner Kerl. Es ist in Ordnung, dass er bei uns wieder mittrainieren kann“, sagte Tedesco, der gleichzeitig aber auch klar machte, dass die Chancen auf Bundesligaeinsätze für Geis im Schalke-Trikot äußerst gering bleiben. „Sportlich bleibt es schwer für ihn“, so der Schalker Trainer, auf den ab Samstag drei Englische Wochen mit sieben Spielen in 21 Tagen warten.

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