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Peter Knäbel stellt seine Philosophie vor

Schalke 04

Mit Peter Knäbel hat der FC Schalke 04 die neu geschaffene Stelle des Technischen Direktors Entwicklung besetzt. Der 51-Jährige sieht Verbesserungspotenzial bei den Königsblauen.

Gelsenkirchen

von Frank Leszinski

, 28.06.2018
Peter Knäbel stellt seine Philosophie vor

Peter Knäbel © dpa

Im November 2017 trafen sie sich das erste Mal am Flughafen in Zürich: Schalkes Sportvorstand Christian Heidel wollte wissen, wie Peter Knäbel tickt, von dessen Arbeit er von vielen Experten der Fußballbranche nur Gutes gehört hatte. Über vier Stunden saßen beide zusammen. Heidels Zeitplan kam zwar total durcheinander, weil er seinen Rückflug wegen des intensiven Meinungsaustausches stornieren musste, aber das war es ihm wert. Nach diesem Gespräch war für den 55-Jährigen klar: Knäbel passt zu Schalke.

Philosophie vorgestellt

Seit dem 15. April ist der gebürtige Wittener für die neu geschaffene Position des Technischen Direktors Entwicklung beim FC Schalke 04 zuständig. Am Donnerstag stellte er zusammen mit Gerald Asamoah (Manager U23), Till Beckmann (Administrativer Leiter der Knappenschmiede), Marco Fladrich (Leiter Knappen-Fußballschule) und Mathias Schober (Sportlicher Leiter der Knappenschmiede) seine Philosophie vor.

Dass auch Heidel mit dabei war, entsprang keinem Zufall, denn für den Manager ist die Nachwuchsförderung extrem wichtig. „Wir wollten den Besten, der die Knappenschmiede in eine erfolgreiche Zukunft führt. Peter Knäbel hat unter anderem beim Schweizer Fußballverband bewiesen, dass er ein absoluter Experte in dem Bereich Entwicklung ist“, schwärmte Heidel von den Fähigkeiten des früheren Bundesligaspielers.

Verbesserungspotenzial bei Spielanalyse und Talentprognose

Knäbel will nach eigenen Worten vor allem „die Gestaltung des Übergangsbereichs optimieren“. Damit ist nicht nur, aber vor allem eine bessere Entwicklung der Oberligamannschaft gemeint, die lange Zeit in der vergangenen Saison sportlich restlos enttäuschte, obwohl sie unter Profibedingungen trainiert. Verbesserungspotenzial sieht Knäbel auch bei der Spielanalyse und Talentprognose. „Wir müssen uns noch effektiver und gezielter die Frage stellen: Bei welchen Spielern lohnt es sich zu investieren?“, so der 51-Jährige.

Wenn Schalke am Sonntag (10.30 Uhr) die Vorbereitung auf die neue Saison aufnimmt, wird Omar Mascarell wohl mit von der Partie sein. Der FC Schalke 04 stellte den 25-jährigen Mittelfeldspieler am Donnerstagabend als fünften Neuzugang vor.

Erneute Reese-Ausleihe

Nicht mehr zum Kader gehören Coke und Fabian Reese. Wie spanische Medien berichteten, verpflichtet UD Levante Coke, der seit Januar ausgeliehen war, fest für eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro. Der 31-Jährige soll einen Vierjahresvertrag unterzeichnen. Fabian Reese verlängerte zwar seinen Vertrag bei den Königsblauen bis zum 30. Juni 2020, aber er wurde wie bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison an den Zweitligisten Greuther Fürth ausgeliehen.

Brand kostet Schalke 500.000 Euro
Einen Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro hat der Brand am Schalker Trainingsgelände verursacht. Die Mannschaftskabine sowie der sanitäre Bereich können in den nächsten sechs Wochen nicht benutzt werden. Die Schalker Spieler müssen beim Trainingsauftakt am Sonntag (10.30 Uhr) in den Knappenschmiedebereich ausweichen. „Wenn es brennt, ist das nie schön, aber es hätte noch schlimmer kommen können“, sagte Schalkes Sportdirektor Axel Schuster. Denn glücklicherweise war am Tag des Brandes, der durch einen technischen Defekt verursacht wurde, ein Schalke-Mitarbeiter auf dem Vereinsgelände, der den Brand frühzeitig bemerkte und die Feuerwehr verständigte.
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