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Rekordjahr für Königsblau

Peter Peters: "Starke Leistung aller Beteiligten"

Gelsenkirchen Euphorie wollte Finanzvorstand Peter Peters nicht aufkommen lassen, als er den Konzernbericht 2015 des FC Schalke 04 vorstellte. Der 53-Jährige erklärte zwar: "Die Zahlen sind toll. Das ist eine starke Leistung aller Beteiligten." Aber gleichzeitig sagte Peters: "Vor der Bilanz ist nach der Bilanz."

Peter Peters: "Starke Leistung aller Beteiligten"

Peter Peters ist mit den Zahlen zufrieden.

Mit anderen Worten: Schalke will die Strategie der wirtschaftlichen Konsolidierung plus maximaler sportlicher Wettbewerbsfähigkeit fortsetzen. Dabei soll an der Rechtsform als eingetragener Verein weiterhin nicht gerüttelt werden, auch wenn der nationale und internationale Wettbewerb immer härter wird.

Tönnies-Forderung vom Tisch

Keine Verschwiegenheitsklausel auf Schalke

GELSENKIRCHEN Auf der turnusmäßigen Sitzung des Aufsichtsrats richtete Schalke-Boss Clemens Tönnies einen Appell an alle Gremiumsmitglieder, vertrauliche Informationen künftig auch vertraulich zu behandeln. Die von ihm angedrohten Sanktionen sind aber erst einmal vom Tisch.mehr...

Die Zahlen 2015 machen deutlich, dass der Traditionsklub viele Versprechen eingelöst hat. Sogar die Fananleihe von rund zehn Millionen Euro wird im Sommer zurückgezahlt. Peters: "Wir haben eine vernünftige Struktur durch unsere Satzung, viel Qualität in unseren Gremien und sind ein verlässlicher Partner."

264,5 Millionen Euro

Die Königsblauen erzielten im Jahr 2015 einen Rekordumsatz von 264,5 Millionen Euro. Der prognostizierte Umsatzanstieg von ca. zehn Millionen Euro wurde um ein Vielfaches übertroffen und liegt bei 49,1 Millionen Euro. Auch der Konzernüberschuss markiert mit 22,5 Millionen Euro einen nie zuvor erreichten Höchststand (im Vorjahr 4,2 Millionen).

GELSENKIRCHEN Der FC Schalke 04 hat im Geschäftsjahr 2015 mit 264,5 Millionen Euro den höchsten Umsatz seiner Vereinsgeschichte erzielt. Das teilte der Verein auf einer Pressekonferenz am Mittwoch mit. Der gegenüber dem Vorjahr deutliche Anstieg um 49,1 Millionen Euro resultiere aus höheren Transfererträgen, stabilen Einnahmen aus TV-Rechten sowie kontinuierlich steigenden Sponsoring-Erlösen, heißt es vom Verein.mehr...

Die Finanzverbindlichkeiten wurden innerhalb von fünf Jahren von knapp 250 Millionen Euro auf 146 Millionen Euro zurückgeführt. Auch die liquiden Mittel bewegen sich mit 18 Millionen Euro auf einem Höchststand. "Zum ersten Mal haben wir auch nach der Winterpause Reserven. Wir werden auch weiter vernünftig arbeiten", versprach Peters.

Exorbitante Transfererlöse

Wenn es wie geplant läuft, soll 2019 die gesamte Bankenfinanzierung zurückgezahlt sein und die Finanzverbindlichkeiten auf unter 100 Millionen Euro gesenkt werden. Die erfreulichen Zahlen des vergangenen Jahres hängen wesentlich damit zusammen, dass Schalke exorbitante Transfererlöse (Draxler, Farfan, Papadopoulos) erzielte und es gleichzeitig gelang, dass die Einnahmen im Sponsoring (67 Millionen) und bei den Verwertungsrechten (70 Millionen) im Vergleich zu 2014 gleichgeblieben sind, obwohl die Qualifikation für die Champions League verpasst wurde.

Schalker Vertragsverhandlungen

Im Austausch mit "genervtem" Roman Neustädter

Gelsenkirchen Der FC Schalke 04 sieht sich bei den Vertragsverhandlungen mit Fußballprofi Roman Neustädter in einer guten Position. "Wir sind in einem konstruktiven Austausch über die Zukunftsplanungen des Klubs und des Spielers", erklärte der Schalker Sportvorstand Horst Heldt am Mittwoch in einer Vereinsmitteilung.mehr...

Im UEFA-Ranking verbesserte sich Schalke von Rang 35 im Jahr 2010 auf Platz elf in diesem Jahr. Berühmte und finanzstarke Klubs wie Manchester City (15), Manchester United (20) oder Inter Mailand (29) stehen hinter den Gelsenkirchenern. Ein wichtiger Baustein bleibt das im Geschäftsjahr 2015 gestartete Bauprojekt „Berger Feld“. In vier Bauabschnitten wird das Vereinsgelände des FC Schalke 04 umgebaut, erweitert und modernisiert, um den Verein im internationalen Wettbewerb optimal aufzustellen. Rund 25 Millionen Euro werden dafür investiert.

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