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Polizei findet bei Ultras Rauschgift und Waffen

Vereinsheim durchsucht

Rauschgift, Sturmhauben, eine Waffe und Schlagstöcke: Bei einer Durchsuchung im Vereinsheim der Schalker Ultra-Gruppe "Hugos" wurde die Polizei fündig. Hintergrund sind Ermittlungen zu Krawallen nach dem Spiel von Schalke 04 gegen Hertha BSC.

GELSENKIRCHEN

, 07.11.2014
Polizei findet bei Ultras Rauschgift und Waffen

Schalker Fans entzünden ein bengalisches Feuer vor Spielbeginn.Die Angreifer auf die verurteilten BVB-Anhänger sollen von Schalker Ultras verübt worden sein.

Vor der Partie gegen den FC Augsburg am vergangenen Freitag (31.10.2014) bekamen die "Hugos" Besuch von der Polizei. Das Amtsgericht Essen hatte einen Durchsuchungsbeschluss erlassen für das Vereinsheim der "Problemfan"-Gruppierung in der Gelsenkirchener Neustadt. Hintergrund sind die Ausschreitungen nach dem Spiel FC Schalke 04 gegen Hertha BSC Berlin (18.10.2014).

Die Essener Staatsanwaltschaft und die Polizei in Gelsenkirchen ermitteln wegen dieser Vorfälle gegen nicht identifizierte Anhänger beider Vereine wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch. Ziel der Durchsuchung waren unter anderem Videoaufzeichnungen, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten. Dieses Material wird nun von szenekundigen Beamte ausgewertet. Eine aufwendige Angelegenheit. Doch sobald Ermittlungsverfahren gegen einzelne Personen angestrengt werden können, kann ein Verein diese "Problemfans" mit einem Stadionverbot belegen. Einmal vor Ort, stellten die Beamten auch gleich eine Waffe, Teleskopschlagstöcke, Vermummungsmaterial und Rauschgift (Amphetamin und Marihuana) sicher. Der Drogenfund könnte weitere Ermittlungen nach sich ziehen. Die Ermittlungen dauern an.

Nach der Partie, die Schalke mit 2:0 gewonnen hatte, waren bei den Ausschreitungen zwölf Polizisten verletzt worden. Anhänger des Revierckubs hatten die Beamten mit Böllern und Flaschen beworfen. Auch zwischen den rivalisierenden Fan-Gruppen war es zu wilden Prügeleien gekommen. Dabei waren nach Polizeiangaben auch Geschäfte, Lokale, Inventar des Bahnhofs und Polizeiautos beschädigt worden. Drei Beamte mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Ausschreitungen waren sogar Thema im Düsseldorfer Landtag. Hier geht es zur Meldung der  

 . Die 

 am 18. Oktober.  

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