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Trainingslager, Tag 2

Ralf Fährmann gibt sich selbstbewusst

GRASSAU Der Stammtorhüter der Köingsblauen, Ralf Fährmann, zeigt sich selbstbewusst. "Ich sehe mich als klare Nummer eins", sagte der Torwart der Schalker, als er auf den Neuzugang Fabian Giefer angesprochen wurde. Für die kommende Saison sieht er die Mannschaft gut gerüstet.

Ralf Fährmann gibt sich selbstbewusst

Der Mann in der Mitte ist die Nummer eins: Torwart Ralf Fährmann, hier von Roman Neustädter umarmt, neben den Kollegen Fabian Giefer (l.) und Timon Wellenreuther.

Wenn man schon einmal in Bayern ist, kann man sich auch gleich an die örtlichen Gewohnheiten anpassen. Statt mit Hantelscheiben betrieben die Jungs von Jens Keller Krafttraining mit meterlangen Holzstämmen – ganz so wie die hiesigen Naturburschen. 

Ralf Fährmann gefiel die Übung. "Das ist eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Geräten", sagte der Keeper nach der Trainingseinheit Dienstagvormittag. Fährmann hat im Moment sowieso gute Gründe, sich zu freuen – da konnte ihn selbst der bayerische Regen nicht stören, der seit der Ankunft der Schalker am Montag vom Himmel fällt.

Clemens #Tönnies verfolgt die #S04-Einheit am Nachmittag. #Trainingslagerpic.twitter.com/5iZImxnhWt

— FC Schalke 04 (@s04)

Wenn alles gut geht und er sich nicht noch verletzen sollte, läuft alles darauf hinaus, dass er auch in der kommenden Saison seinen Stammplatz im Schalker Tor behält, den er sich im Lauf der vergangenen Spielzeit von seinen Kollegen Timo Hildebrand und Lars Unnerstall erobert hat.

Unnerstall und Hildebrand sind beide nicht mehr da – stattdessen bekommt es Fährmann im vereinsinternen Konkurrenzkampf mit dem Ex-Düsseldorfer Fabian Giefer zu tun. "Ich sehe mich als die klare Nummer eins", so seine selbstbewusste Ansage an den Kollegen.

??? pic.twitter.com/7BwcXj523Z

— FC Schalke 04 (@s04)

Eine Meinung, die er nicht exklusiv hat: das Fachmagazin "Kicker" führt Fährmann in seiner Rangliste der deutschen Torhüter hinter Manuel Neuer auf dem zweiten Platz. "Darauf bin ich natürlich sehr stolz", sagt Fährmann. "Das bestätigt die Leistung, die ich in den vergangenen Monaten gezeigt habe."

Eine Chance, in der Rangliste seinen guten Kumpel Manuel Neuer, den er noch aus gemeinsamen Schalker Zeiten kennt, zu überholen, sieht er aber auf absehbare Zeit nicht. "Manuel hat eine super Weltmeisterschaft gespielt und ist mit Abstand der beste Torhüter der Welt", lobt er den gebürtigen Bueraner.

Auch für die kommende Saison ist Fährmann optimistisch. "Wir haben viel Potenzial hinzugewonnen: Verletzte Spieler sind wieder da, junge Spieler haben an Erfahrung gewonnen, und auch die Neuzugänge haben eine große Qualität", bilanziert der Keeper. Ein erneuter Platz in den Champions-League-Rängen sollte das Ziel sein. "Über die konkreten Ziele wollen wir aber erst sprechen, wenn Höwedes, Draxler und Huntelaar wieder dabei sind."

Jan Kirchhoff wurde nach dem Vormittagstraining mit einem dicken Verband ums rechte Knie ins Hotel gebracht. Doch eine MRT-Untersuchung in München ergab lediglich eine Innenbanddehnung – damit fällt er ein paar Tage aus. Kirchhoff hatte sich im Wintertrainingslager in Katar am Knöchel verletzt und war monatelang ausgefallen.

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