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Ralf Fährmann über das neue Torwart-Training

Neu-Trainer Massimo Battara

Er gehörte im bisherigen Saisonverlauf zu den wenigen Schalker Spielern, die konstante Leistungen auf hohem Niveau brachten: Auf Torhüter Ralf Fährmann war Verlass. Seit knapp einer Woche arbeitet er mit seinem neuen Torwart-Trainer Massimo Battara zusammen, der ihm die italienische Torwartschule näher bringt.

GELSENKIRCHEN

15.10.2014
Ralf Fährmann über das neue Torwart-Training

Strafraumbeherrschung und Stellungsspiel stehen bei Ralf Fährmanns Training derzeit im Mittelpunkt.

Seine positive Entwicklung ist auch dem Deutschen Fußball-Bund nicht verborgen geblieben. Torwart-Trainer Andreas Köpke brachte kürzlich Schalkes Nummer eins als Kandidaten für eine Nationalmannschafts-Nominierung ins Gespräch. "Damit würde ein Traum in Erfüllung gehen", sagt Fährmann, der aber gleichzeitig betont: Ich will mich nicht in die Nationalelf reinreden. Mein Fokus liegt momentan ganz beim FC Schalke 04."

Bei seinem Herzensklub hat der 26-jährige momentan genug zu tun. Denn er muss sich auf einen neuen Torwart-Trainer einstellen, weil mit der Entlassung von Chefcoach Jens Keller auch die Zusammenarbeit mit Holger Gehrke beendet wurde. Fährmann räumt zwar ein, dass solche Entscheidungen im Profifußball gang und gäbe sind, doch so schnell zur Tagesordnung übergehen kann der Torhüter nicht.

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"Es ist schon eine komische Situation, wenn ein Trainer gehen muss. Das sitzt noch in den Köpfen vieler Spieler", glaubt Fährmann, der sich persönlich von Keller und Gehrke mit den besten Wünschen für ihre Zukunft verabschiedet hat. 

Seit knapp einer Woche arbeitet Fährmann nun mit Massimo Battara zusammen.  Battara war bis 2013 Torwart-Trainer im Team von Roberto Mancini bei Manchester City. Dort hatte er den englischen Nationaltorwart Joe Hart unter seinen Fittichen. "Bisher habe ich nur die deutsche Torwartschule genossen. Jetzt lerne ich neue Elemente kennen", sagt Fährmann.

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Die "italienische Schule" lege zum Beispiel besonderen Wert auf Strafraumbeherrschung und Stellungsspiel. Gestern musste Schalkes Nummer eins immer wieder aus seinem Tor, um Flanken von Battara zu entschärfen. Fährmann: "Ich will immer dazulernen."

Und wie klappt die Verständigung mit dem neuen Torwart-Trainer? "Er hat mir versprochen, sächsisch zu lernen", sagt Fährmann augenzwinkernd. Er ist fest davon überzeugt, dass die Königsblauen schon am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC ganz anders auftreten werden. "Die Zuschauer werden ein anderes Spielsystem sehen", sagt der Schlussmann.

Mehr will er nicht verraten, aber es ist davon auszugehen, dass der neue Trainer Roberto Di Matteo mehr Stabilität in der Defensive sehen will. Schalke ist es bisher nur einmal in dieser Saison gelungen, in einem Pflichtspiel ohne Gegentor zu bleiben (beim 3:0-Erfolg in Bremen).

Trotz des verkorksten Saisonstarts glaubt der Fährmann an die Wende: "Wir sind der FC Schalke 04 und brauchen uns vor niemandem zu verstecken. Gegen Hertha wollen wir mit drei Punkten starten."

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