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23 Beamte verletzt

Randalierende Schalke-Fans attackieren Polizisten

GELSENKIRCHEN Randalierende Fußballfans des FC Schalke 04 haben am Gelsenkirchener Hauptbahnhof 23 Polizisten verletzt. Sie warfen nach der Partie gegen den VfL Wolfsburg am Samstag Flaschen und Steine auf die Beamten, wie die Polizei mitteilte. Auf die Fans kommen nun Ermittlungsverfahren zu.

Randalierende Schalke-Fans attackieren Polizisten

23 Polizisten wurden am Gelsenkirchener Hauptbahnhof durch S04-Anhänger verletzt.

Die Polizisten waren gerade damit beschäftigt, die Abreise der Wolfsburger Gästefans zu sichern, als eine große Gruppe Schalke-Fans am Südeingang des Hauptbahnhofes die Beamten angriff. Was die Motivation hinter der Attacke war, „erschließt sich uns nicht so genau“, sagt Polizeisprecher Torsten Sziesze. 

Anschließend rannten die Randalierer ins Vereinsheim der Fangruppe „Hugos“ in der Nähe des Bahnhofs. Die „Hugos“ fielen in den vergangenen Jahren durch den Gebrauch von Pyrotechnik im Stadion auf und zogen dabei auch den Unmut vieler Schalke-Anhänger auf sich. Mehrere Mitglieder bekamen ein bundesweites Stadionverbot.

Drogen gefunden

Die Beamten umstellten am Samstag das Vereinsheim. Erst nach langen Gesprächen mit der Polizei kamen die Fans wieder auf die Straße, wo die Beamten die Identität von 143 von ihnen feststellten und Platzverweise aussprachen. Bei der Durchsuchung des Vereinsheims fielen den Ermittlern auch Drogen in die Hände.

In der Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen heißt es: "Mit Beschluss des Amtsgericht Essen erfolgte eine Durchsuchung des Vereinsheims. Hierbei fand die Polizei Betäubungsmittel, Vermummungsmaterialien und Farbspraydosen. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die Gelsenkirchener Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung ein."

GELSENKIRCHEN Der FC Schalke 04 sich wieder im oberen Tabellenbereich der Fußball-Bundesliga festgesetzt. Die Königsblauen besiegten den mit dem ehemaligen Schalker Julian Draxler angetretenen VfL Wolfsburg verdient mit 3:0 (2:0) und sind im Kampf um die Champions-League-Plätze wieder gut im Rennen.mehr...

Die Beamten wurden bei dem Angriff nur leicht verletzt. Ein Polizist musste ambulant am Knie behandelt werden, konnte aber das Krankenhaus wieder verlassen, erklärte Sziesze. Nun ermittele die Polizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft Essen zusammen wegen Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung, sagte Sziesze. Die Schalker hatten die Partie in der Fußball-Bundesliga 3:0 gewonnen.

dpa/nils

 

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