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Schalke-Neuzugang Sebastian Rudy: Tedesco hat mir nicht nur Honig um den Mund geschmiert

Schalke 04

Am Dienstag trainierte Neuzugang Sebastian Rudy das erste mal mit seinen neuen Schalker Mannschaftskollegen. Anschließend stellte er sich den Fragen der Journalisten.

Gelsenkirchen

, 28.08.2018
Schalke-Neuzugang Sebastian Rudy: Tedesco hat mir nicht nur Honig um den Mund geschmiert

Beeindruckt von Schalke 04: Sebastian Rudy. © dpa

Sebastian Rudy über ...

... seinen ersten Trainingstag auf Schalke: Als ich das erste Mal in die Kabine kam, bin ich sehr herzlich begrüßt worden. Ich habe bisher nur Positives erlebt, seit ich hier in Gelsenkirchen bin.

... die letzten Wochen bis zu seiner Entscheidung, zu Schalke 04 zu wechseln: Nach zwei Wochen bei den Bayern unter dem neuen Trainer Niko Kovac habe ich die Entscheidung getroffen, den Verein zu verlassen. Es waren ein paar Vereine da, die mich haben wollten. Ich wollte nicht unüberlegt handeln, deshalb hat es so lange gedauert.

... warum er sich für Schalke entschieden hat: Schalke ist ein Wahnsinnsklub mit großartigen Fans im Rücken. Hinzu kam, dass der Verein sich sehr um mich bemüht hat. Ich wollte mich langfristig binden. Diese Möglichkeit hat Schalke mir gegeben. Seit dem Frühjahr waren wir immer in losem Kontakt gewesen, der in den letzten Wochen dann immer intensiver wurde.

... über das Gespräch mit dem Schalker Trainerstab in München: Domenico Tedesco ist nicht nur wegen mir nach München gekommen. Es gab wohl noch andere Termine. Aber das Gespräch war sehr gut.

... über die Rolle der Nationalmannschaft in Bezug auf seine Entscheidung: Wenn Du nicht regelmäßig spielst, ist es schwierig, in der Nationalelf zum Zug zu kommen. Deshalb ist für mich der Wechsel zu Schalke ein wichtiger Schritt.

... seine persönlichen Ziele: Ich will natürlich meine Spiele machen und ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft werden. 28 Jahre ist ein gutes Fußballalter. Da kann man die jungen Spieler auch ein bisschen führen.

... seine Rückennummer 13: Ich musste eine Nummer nehmen, die frei ist. Die anderen, die frei waren, haben mir nicht so gefallen.

... den Abschied vom FC Bayern: Man hat als Fußballer leider nur eine begrenzte Anzahl von Jahren, wo man auf hohem Niveau spielen kann. Wenn das nicht geht, muss man eine Entscheidung treffen.

... Domenico Tedesco: Ich habe ihn in Hoffenheim, wo er die U 19 trainierte, leider nicht näher kennengelernt. Bei unserem Gespräch in München hat er mir nicht nur Honig um den Mund geschmiert, sondern auch gezeigt, wo ich mich verbessern kann. Ich war überrascht, wie viel er über mich wusste.

... über die Champions-League-Auslosung am Donnerstag: Jeder von uns freut sich darauf. Ob die Gruppe stark sein wird oder nicht, ist mir letztlich egal. Ich denke, dass man immer eine Chance hat, unabhängig davon, wie der Gegner heißt. Schalke ist so gut aufgestellt, dass wir in der Gruppenphase weiterkommen können.