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Schalke feiert gegen Florenz gelungene Generalprobe

Schalke 04

Gelungene Generalprobe für Schalke: Im letzten Test vor dem Pflichtspielstart besiegt Königsblau den AC Florenz 3:0. Trainer Domenico Tedescos Startelf kann ein Fingerzeig sein.

Gelsenkirchen

, 11.08.2018
Schalke feiert gegen Florenz gelungene Generalprobe

Brachte Schalke auf die Siegerstraße: Weston Mckennie. © imago

Die Generalprobe ist geglückt: Im letzten Testspiel der Vorbereitung siegte Schalke mit 3:0 (0:0) gegen den italienischen Erstligisten AC Florenz. Die Zuschauer in der Veltins-Arena sahen eine zähe erste Halbzeit, wurden dann aber durch drei späte Tore entschädigt.

Mögliche Startelf

Schalke-Coach Domenico Tedesco hatte eine Mannschaft aufs Feld geschickt, die so durchaus auch in Pokal und Liga auflaufen könnte: Vor Ralf Fährmann verteidigten Benjamin Stambouli, Naldo und Matija Nastasic, hinter den beiden Sturmspitzen Breel Embolo und Guido Burgstaller sollte Amine Harit für Kreativität sorgen. Auf der linken Mittelfeldseite durfte Baba ran und bekam die Möglichkeit, Punkte in eigener Sache zu sammeln - für seine Position sucht Schalke ja bekanntlich noch Verstärkung.

Viele erwähnenswerte Szenen bot die erste Halbzeit allerdings nicht. Den ersten Torschuss konnte Daniel Caligiuri verbuchen, als er einen Freistoß knapp über die Latte setzte (11.). Auf der anderen Seite zwang der Florentiner Marco Benassi Ralf Fährmann zu einer sehenswerten Flugeinlage - der Schalker Keeper konnte den Schuss des Italieners so gerade noch aus dem Winkel kratzen.

Zweifelhafte Abseitsentscheidung

In der 21. Minute sorgte Caligiuri mit einem weiteren Freistoß für Gefahr, zwei Minuten später konnte Embolo den Ball im Tor unterbringen, der Treffer zählte aber nicht, angeblich soll der Schweizer im Abseits gestanden haben. Diese Entscheidung war allerdings zweifelhaft.

Ansonsten schleppte sich das Spiel relativ ereignislos bis zur Pause. In der zweiten Hälfte wechselte Tedesco und brachte Salif Sané für Naldo, Weston McKennie für Alessandro Schöpf und Franco Di Santo für Amine Harit. Außerdem stellte der Trainer taktisch um: Caligiuri, Sané, Nastasic und Baba verteidigten jetzt in einer Viererkette, in Hälfte eins hatte Schalke noch mit Dreierkette gespielt.

Fährmann rettet Schalke mit Glanzparade

Erneut musste Fährmann sein Team mit einer Glanzparade vor dem Rückstand bewahren (48.), im Gegenzug setzte Nastasic einen Freistoß gegen den Pfosten (50.).

Es dauerte fast 20 Minuten bis zur nächsten Torszene, doch dann war der Ball endlich drin. Weston McKennie hatte sich die Kugel in der eigenen Hälfte geschnappt und lief einfach mal los. Vor dem Strafraum passte er nach rechts zu Daniel Caligiuri, der spielte quer zur Torlinie zurück und fand erneut McKennie, der den Ball über die Linie drückte: 1:0 (69.).

Skrzybski behält die Nerven

Und nur wenige Minuten später durften die 17.131 Zuschauer in der Arena erneut jubeln: Nach schönem Zuspiel von Nastasic stand der gerade erst eingewechselte Steven Skrzybski frei vor Torwart Alban Lafont, behielt die Nerven und hob den Ball über den Keeper zum 2:0 (75.).

Jetzt ließ die Konzentration bei den Florentinern sichtlich nach, und Schalke konnte profitieren. In der 84. Minute fing der ebenfalls eingewechselte Benjamin Goller einen Querschläger im Strafraum ab und spielte klug zurück auf Cedric Teuchert, der aus zwölf Metern das 3:0 erzielte - das war auch der Endstand.

Freitag erstes Pflichtspiel

Am kommenden Freitag bestreitet Schalke das erste Pflichtspiel: In der ersten Runde des DFB-Pokals reist die Mannschaft zum 1. FC Schweinfurt. Anstoß ist um 20.45 Uhr.

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