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Schalke in Krasnodar: Weinzierl muss umbauen

Neue Chance für Meyer

Das hätte sich Bernard Tekpetey wohl auch nicht träumen lassen. Nachdem er wegen einer Achillessehnenverletzung erst seit ein paar Tagen wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, durfte der 19-Jährige am Mittwoch mit in den Flieger nach Krasnodar steigen. Das ist vor allem der Schalker Verletztenmisere geschuldet. Auch Max Meyer dürfte davon profitieren.

Gelsenkirchen/Krasnodar

20.10.2016
Schalke in Krasnodar: Weinzierl muss umbauen

Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.

Dass Tekpetey mit an Bord des Fliegers nach Krasnodar war, wo der FC Schalke 04 heute (19 Uhr / Sky) sein drittes Europa-League-Spiel der laufenden Saison austrägt, ist der Schalker Verletzungsmisere geschuldet. Denn nach Breel Embolo und Eric Maxim Choupo-Moting muss Trainer Markus Weinzierl in Südrussland auch ohne Nabil Bentaleb, Leon Goretzka und Sead Kolasinac planen, die zu Hause blieben. Der Verzicht auf dieses Trio wegen leichter Blessuren sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, so der Bundesligist. Beim Training am Dienstag war allerdings nichts davon zu sehen, dass Bentaleb und Co. irgendwelche Wehwehchen quälten.

 

In the Schalke squad for the first time - Bernard #Tekpetey gets himself comfortable for the flight to #Krasnodar! #KRDS04#s04pic.twitter.com/Mp479SCUOm

— FC Schalke 04 (@s04_en)

 

Wie auch immer, obwohl Trainer Markus Weinzierl seine Mannschaft umbauen muss, wollen die Königsblauen beim Spitzenreiter der Gruppe I den nächsten Schritt machen, um in der Europa League zu überwintern. Dass Krasnodar ein unbequemer Gegner sein kann, hat vor einem Jahr Borussia Dortmund ebenfalls in der Europa-League-Gruppenphase erfahren. Krasnodar qualifizierte sich als Gruppenerster vor dem BVB für die Zwischenrunde.

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Schalker Abschlusstraining vor dem Spiel bei FK Krasnodar

Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.
19.10.2016
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Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Die Spieler vom FC Schalke 04 wärmen sich beim Training am 19.10.2016 im Krasnodar Stadion in Krasnodar, Russland auf. Schalke trifft am 20.10. in der Europa League auf den FK Krasnodar. Foto: Ina Fassbender/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© Ina Fassbender (dpa)
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Bilder des Schalker Abschlusstrainings vor dem Spiel bei FK Krasnodar.© Foto: Ina Fassbender/dpa
Schlagworte FK Krasnodar, Schalke 04

„Ich habe beide Gruppenspiele von Krasnodar gegen Salzburg und Nizza gesehen. Wir treten gegen eine starke Mannschaft mit sehr viel individueller Qualität an“, warnt Matija Nastasic. Deshalb erwartet der Serbe eine intensive und schwierige Partie. Sollte Schalke im dritten Spiel dieses Wettbewerbs den dritten Sieg landen, wäre das Weiterkommen wohl so gut wie perfekt. Dazu bedarf es jedoch in der Offensive mehr Durchschlagskraft. Die könnte Max Meyer als Mittelfeldantreiber liefern, der zuletzt nur Kurzeinsätze bekam.

Im Sturmzentrum führt mangels Alternativen wohl kein Weg an Klaas-Jan Huntelaar vorbei. Aber der „Hunter“ muss nun beweisen, dass er noch nicht zum „alten Eisen“ gehört. Bisher ist seine Torquote bescheiden. Nur jeweils ein Treffer in der Bundesliga sowie im DFB-Pokal stehen zu Buche.

"An unsere Grenzen gehen"

Trotz der zahlreichen Ausfälle glaubt Alessandro Schöpf an eine Fortsetzung der kleinen Serie von drei Pflichtspielen ohne Niederlage. „Wir sind gut in die Europa League gestartet und wollen in Krasnodar nachlegen. Das wird aber nur klappen, wenn wir bis an unsere Grenzen gehen“, sagte der Österreicher.

Mit dpa

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