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Schalke trifft in der Champions League auf Lokomotive Moskau, Porto und Galatasaray

Auslosung in Monaco

Am Donnerstagabend wurden die Gruppen in der Champions League ausgelost. Schalke trifft auf Lokomotive Moskau, den FC Porto und Galatasaray Istanbul.

Gelsenkirchen

, 30.08.2018
Schalke trifft in der Champions League auf Lokomotive Moskau, Porto und Galatasaray

In Monaco wurden die Gruppen für die Champions-League-Gruppenphase ausgelost. © dpa

Die Auslosung im Überblick:

Gruppe A: Atletico Madrid, Borussia Dortmund, AS Monaco, Club Brügge

Gruppe B: FC Barcelona, Tottenham Hotspur, PSV Eindhoven, Inter Mailand

Gruppe C: Paris St.-Germain, SSC Neapel, FC Liverpool, Roter Stern Belgrad

Gruppe D: Lokomotive Moskau, FC Porto, FC Schalke 04, Galatasaray Istanbul

Gruppe E: FC Bayern München, Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam, AEK Athen

Gruppe F: Manchester City, Schachtar Donezk, Olympique Lyon, 1899 Hoffenheim

Gruppe G: Real Madrid, AS Rom, ZSKA Moskau, Viktoria Pilsen

Gruppe H: Juventus Turin, Manchester United, FC Valencia, Young Boys Bern

Die Termine der Vorrunden-Partien:

1. Spieltag: 18. September, 21.00 Uhr, FC Schalke 04 - FC Porto

2. Spieltag: 03. Oktober, 18.55 Uhr: Lokomotive Moskau - FC Schalke 04

3. Spieltag: 24. Oktober, 21.00 Uhr: Galatasaray Istanbul - FC Schalke 04

4. Spieltag: 06. November, 21.00 Uhr: FC Schalke 04 - Galatasaray Istanbul

5. Spieltag: 28. November, 21.00 Uhr: FC Porto - FC Schalke 04

6. Spieltag: 11. Dezember, 18.55 Uhr: FC Schalke 04 - Lokomotive Moskau

Die Schalke-Stimmen zur Auslosung:

Christian Heidel: „Alle vier werden das gleiche sagen, das ist die Schwierigkeit dieser Gruppe. Es fehlen die ganz großen Namen der Mannschaften, die in den vergangenen Jahren im Halbfinale oder Finale standen. Aber es ist sicherlich keine Gruppe, die man im Vorbeimarschieren erledigen wird. Es wird sicherlich nicht einfach. Als Benny Höwedes uns verlassen hat, haben wir schon ein bisschen geflunkert, dass wir uns bald wiedersehen. Jetzt wird es sehr bald sein, das ist auch für Benny ein besonderes Erlebnis. Unser Ziel ist es, die Gruppenphase zu überstehen, aber das wäre es auch, wenn die ganz großen Namen dabei gewesen wären.“

Domenico Tedesco: „Das ist eine sehr interessante und ausgeglichene Gruppe ohne klaren Favoriten. FC Porto, Galatasaray, aber auch Lokomotive Moskau sind sehr renommierte Klubs - und die Städte tolle Reiseziele für unsere Fans. Wir freuen uns riesig auf die Spiele. Darauf haben wir richtig Bock.“

Ralf Fährmann: „Nach drei Jahren ohne Champions-League-Teilnahme kann ich das erste Spiel kaum noch abwarten. Besonders freue ich mich auf das Duell mit Lokomotive Moskau und damit das Wiedersehen mit Benedikt Höwedes und Jefferson Farfan sowie Sportdirektor Erik Stoffelshaus, den ich schon seit meiner Zeit in der Knappenschmiede kenne. Mit dem FC Porto haben wir 2008 gute Erfahrungen gemacht, als wir erstmals ins Viertelfinale der Champions League einziehen konnten. Gegen Galatasaray haben wir vor einigen Jahren in der K.o.-Runde den Kürzeren gezogen. Dieses Mal wollen wir es besser machen. Es werden definitiv sechs schwere Spiele. Unser Ziel ist der Einzug ins Achtelfinale.“

Naldo: „Wir haben zwar keinen Gegner aus den großen Ligen zugelost bekommen, dennoch finde ich, dass sehr attraktive Spiele auf uns warten. Ich bin mit der Auslosung insgesamt zufrieden. Alle Teams haben ihre Ambitionen, ich sehe keinen klaren Favoriten auf den Gruppensieg. Wir wollen weiterkommen!“

Daniel Caligiuri: „In meinen Augen ist die Gruppe machbar. Alle Mannschaften haben Qualität. Aber wenn ich mir die anderen Gruppen anschaue, hätte es uns noch härter erwischen können. Es wäre auch schön gewesen, wenn wir gegen einen der ganz großen Klubs aus Europa gespielt hätten. Aber auch die zugelosten Aufgaben sind attraktiv, wir nehmen sie gerne an und wollen eine Runde weiterkommen.“



Was ist neu in der Champions-League-Saison 2018/19?

Es gelten neue Anstoßzeiten. Pro Spieltag werden zwei Partien bereits um 18.55 Uhr angepfiffen, die weiteren Spiele um 21 Uhr. Erstmals in der Geschichte der Königsklasse werden in Deutschland keine Spiele im Free-TV ausgestrahlt. Die Rechte teilen sich die Pay-TV-Sender Sky und DAZN. Wie schon im DFB-Pokal und bei der Weltmeisterschaft in Russland praktiziert, darf in einer Verlängerung ein vierter Spielerwechsel durchgeführt werden.


Welche Prämien schüttet die UEFA aus?

Die Bruttoeinnahmen für alle Klubwettbewerbe werden auf 3,25 Milliarden Euro geschätzt. 2,04 Milliarden Euro werden an die Teilnehmer der Champions League ausgeschüttet. Die Startprämie liegt bei 15,25 Millionen Euro, pro Sieg gibt es 2,7 Mio. Euro (Remis 0,9 Mio Euro). Die Qualifikation für das Achtelfinale wird mit 9,5 Millionen Euro entlohnt, das Viertelfinale mit 10,5, das Halbfinale mit 12 und das Endspiel mit 15 Millionen Euro.

Über die sogenannten „Koeffizientenanteile“ belohnt die UEFA darüber hinaus ihre Dauer-Teilnehmer. In die Wertung fließt das Abschneiden in den vergangenen zehn Jahren ein. Der BVB kann rund 25 Millionen Euro über diesen Weg erwarten. Weitere 292 Millionen Euro werden an Fernsehgeldern im Marktpool ausgeschüttet. Für den FC Bayern waren das 2017/18 sogar 27 Millionen Euro - weil schon früh keine anderen deutschen Klubs mehr vertreten waren.


Wen wird Schalke für die Königsklasse nominieren?

25 Spieler müssen auf der „Liste A“ bis zum 3. September gemeldet werden bei der UEFA. Darunter müssen sich zwei Torhüter und mindestens acht „lokal ausgebildete Spieler“ befinden. Hat ein Verein weniger als acht lokal ausgebildete Spieler im Kader, wird die Höchstzahl der Spieler auf Liste A entsprechend gekürzt. Diese Spieler müssen entweder zwischen 15 und 21 drei Spielzeiten beim Verein oder in demselben Nationalverband registriert gewesen sein.

Mit dpa-Material

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