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Kein S04-Saisonziel

Schalke übt sich in neuer Bescheidenheit

GELSENKIRCHEN Als Clemens Tönnies Mitte Mai in einer Talkshow in Gelsenkirchen nach dem Schalker Saisonziel für die nächste Saison gefragt wurde, fiel die Antwort so aus wie immer in den vergangenen Jahren: "Champions League" verkündete der Schalke-Boss damals kurz und bündig. Doch dieses Ziel gilt vorerst nicht mehr.

Bei der Vorstellung des neuen Trainers André Breitenreiter waren gestern ganz neue Töne zu hören. Schalke übt sich in Bescheidenheit. So lehnte es Breitenreiter kategorisch ab, vor der neuen Spielzeit irgendwelche Platzierungsziele zu formulieren. „Von Zielsetzungen wie der Champions League sind wir jetzt erstmal noch entfernt. Zunächst gilt es, wieder als Einheit auf und neben dem Platz zu agieren. Wenn uns das gelingt, werden wir bei der individuellen Klasse unserer Spieler auch automatisch Erfolg haben“, betonte der 41-Jährige.

Saison hat Spuren hinterlassen

Auch bei Horst Heldt hat die enttäuschende vergangene Saison Spuren hinterlassen. Hatte der Schalker Manager im Rahmen der letzten Jahreshauptversammlung noch Schalker Titelträume befeuert („Wenn die Bayern schwächeln, müssen wir da sein“), gab sich Heldt gestern demütig: „Nach so einer Saison ist es normal, dass man die Ansprüche herunterschraubt."

S04-Vorstellung von Breitenreiter

Höwedes bleibt - Keine Zukunft für Sam und Boateng

GELSENKIRCHEN Obwohl André Breitenreiter erst seit Montag beim FC Schalke 04 offiziell vorgestellt wurde, sind bereits drei wichtige Personalfragen geklärt worden. Wie Sportvorstand Horst Heldt mitteilte, gibt es für Sidney Sam und Kevin-Prince Boateng auf Schalke keine Zukunft. Benedikt Höwedes hingegen wird in Gelsenkirchen bleiben.mehr...

"In unserer Situation von Champions League zu sprechen, wäre völlig deplatziert. Unser Ziel ist es erstmal, wieder besseren Fußball zu spielen. Die Leute sollen sehen: Da ist Willen, da ist Leidenschaft, auch wenn wir keine Siege garantieren können. Das ist uns erst einmal wichtig“, sagte er weiter. 

Breitenreiter mit Schlüsselrolle

Breitenreiter fällt bei dieser Vorgabe eine Schlüsselrolle zu. Er soll Schalkes Spielweise so schnell wie möglich verändern, hin zu attraktivem Fußball mit mehr Tempo und Einsatzwillen. Dass er sich auf diese nach eigenen Worten „große Herausforderung“ mächtig freut, war dem 41-Jährigen ins Gesicht geschrieben. Inhaltlich hielt sich der frühere Bundesligaspieler mit konkreten Aussagen zurück.

Erst einmal gelte es, die Spieler kennenzulernen. Das sei ein Prozess, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein werde. „Ich will eine Mannschaft formen, in der sich jeder auf jeden verlassen kann. Darauf habe ich richtig Bock,“ betonte Breitenreiter.

Große Aufregung

Dass Schalke auch mit Belgiens Nationaltrainer Marc Wilmots verhandelte, hat im Nachbarland für große Aufregung gesorgt. Drei belgische Journalisten wollten gestern mehr Details über die Gespräche von Manager Heldt zu erfahren. Der 45-Jährige wirkte von den zahlreichen Nachfragen mehr und mehr genervt. Heldt räumte ein, dass der Zeitpunkt der Absage an Wilmots unmittelbar vor einem wichtigen Länderspiel nicht glücklich gewesen sei, stellte aber auch fest: „Noch viel unglücklicher wäre gewesen, wenn er es aus der Zeitung erfahren hätte.“

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