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Schalke wird erwachsen und dominiert in Berlin

Tedescos Plan geht auf

Der Plan von Schalkes Trainer Domenico Tedesco ging auf. Es war zu sehen: Die Spielweise, taktische Disziplin und Fehlerminimierung der Königsblauen war stark verbessert. Mit viel Ballbesitz kam S04 am Samstag zu einem 2:0 (0:0)-Erfolg bei Hertha BSC. Leon Goretzka sprach von einer "erwachsenen Leistung".

BERLIN

16.10.2017
Schalke wird erwachsen und dominiert in Berlin

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04.

Exakt 132 Bundesligaspiele hat Ralf Fährmann bisher in seiner Karriere für den FC Schalke 04 bestritten. Darunter waren nur ganz wenige, in denen der 29-Jährige so beschäftigungslos war wie beim Schalker 2:0 (0:0)-Erfolg in Berlin. Ganze zwei Torschüsse wies die Statistik für die Hertha aus, doch welche das sein sollten, daran konnte sich schon unmittelbar nach dem höchst einseitigen Spiel niemand mehr erinnern.

 

Hertha-Trainer Pal Dardai blieb nur die schon ein bisschen resignativ klingende Feststellung, dass „alles schief gelaufen ist. Unser Gegner war viel besser.“ Dabei hatte seine Mannschaft zuletzt im diesmal nur zu zwei Dritteln gefüllten Olympiastadion (50 590 Zuschauer) den Bayern nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 abgetrotzt. Doch von solch einem Leistungsniveau waren die Gastgeber weit entfernt.

Goretzka trifft vom Punkt

Was am Gegner lag, denn Schalke kontrollierte die Partie auch schon vor dem Platzverweis von Hertha-Akteur Genki Haraguchi (44.) in einer Art und Weise, die nie Sieghoffnungen bei den Gastgebern aufkommen ließen. „Wir haben eine disziplinierte, erwachsene Leistung gezeigt“, freute sich Leon Goretzka, der mit seinem Elfmetertor (54.) sein Team auf die Siegesstraße gebracht hatte.

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Bundesliga, 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04 2:0 (0:0)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04.
14.10.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04.© Foto: dpa
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Schlagworte Schalke 04

Es war sein erster Strafstoß für Königsblau, den er mit ein bisschen Glück verwandelte, weil Hertha-Schlussmann Rune Jarstein noch mit den Fingern am Ball war. „Bisher habe ich Elfmeter nur im Training geschossen. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als der Schuss rein gegangen ist“, freute sich der 22-Jährige, der seinen Worten Taten folgen ließ.

Mehr Verantwortung

Denn Goretzka hatte schon vor der Saison immer wieder betont, dass er mehr Verantwortung auf dem Spielfeld übernehmen wolle. Da der etatmäßige Elfmeterschütze Nabil Bentaleb 90 Minuten auf der Bank saß, „habe ich den Ball genommen“, sagte Goretzka, und fügte selbstbewusst hinzu: „Wenn man nur von mehr Verantwortung spricht, aber keine Taten folgen lässt, ist das nicht der allerbeste Weg.“

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Dass Schalke in puncto Spielweise, taktischer Disziplin und Fehlerminimierung Fortschritte gemacht hat, war in Berlin deutlich zu sehen. „Der Plan, den Domenico Tedesco gemacht hat, ist zu 100 Prozent aufgegangen. Wir wollten auf Ballbesitz spielen. Das ist uns von der ersten bis zur 92. Minute gelungen“, freute sich Manager Christian Heidel. Wenn es etwas zu kritisieren gab, dann war es aus Schalker Sicht die Tatsache, dass sich die Mannschaft in der ersten Halbzeit kaum Chancen erspielen konnte. Aber auch das verbesserte sich in Durchgang zwei, als Guido Burgstaller nach glänzender Vorarbeit von Naldo, der früh in der Berliner Hälfte attackierte, das 2:0 (78.) gelang.

"Eine klare Rote Karte"

„Wenn Naldo so spielt, dann kann er noch zehn Jahre bleiben“, flachste Heidel, während Torschütze Burgstaller froh war, dass ihm beim Foulspiel von Haraguchi nichts passiert war. „Er hat mich nur gestreift. Gott sei Dank. Aus meiner Sicht war es eine klare Rote Karte.“

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Die numerische Überlegenheit nutzten die Königsblauen geduldig und konsequent aus. Tedesco tüftelte auch ohne Matija Nastasic und Weston McKennie die richtige Taktik aus, die Schalke in den nächsten Wochen alle Chancen bietet, sich in der Bundesliga-Spitzengruppe festzusetzen. Ralf Fährmann wird allerdings davon ausgehen müssen, dass er wieder mehr zu tun bekommt.

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