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Schalker Alessandro Schöpf sammelt Pluspunkte

Plötzlich in der Startelf

Als Alessandro Schöpf am Dienstag bei der österreichischen Nationalmannschaft eintraf, um sich auf die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Wales und Serbien vorzubereiten, hatte er gute Laune. Kein Wunder, denn bei seinem Klub Schalke 04 hat der Flügelstürmer zuletzt viele Pluspunkte gesammelt. Auch ein Defensivmann gehört zu den Gewinnern.

Gelsenkirchen

05.10.2016
Schalker Alessandro Schöpf sammelt Pluspunkte

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach.

In der Europa League gegen Salzburg sowie gegen Mönchengladbach stand der 22-jährige Schöpf nicht nur in der Schalker Startelf, sondern bot überzeugende Leistungen und durfte erstmals in dieser Saison jeweils 90 Minuten durchspielen. In den vorangegangenen Pflichtpartien hatte Schöpf zumeist zwischen Bank- oder Tribünenplatz gependelt. In den ersten drei Bundesligaspielen war er überhaupt nicht zum Einsatz gekommen.

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Doch aktuell besitzt der Stürmer wieder gute Karten bei Trainer Weinzierl. Denn der 22-Jährige reagierte nicht beleidigt, sondern gab im Training weiter Gas und wartete geduldig auf seine Chance. „Wenn die Mannschaft nicht funktioniert, ist es für jeden Einzelnen schwierig. Und wenn es nicht läuft, wird es noch einmal schwieriger. Es hilft aber nichts, zu jammern“, beschreibt Schöpf seine Einstellung im Profifußball.

"Aufsteiger des Jahres"

In seinem Heimatland gilt er längst als großer Hoffnungsträger. Schöpf ist der einzige Spieler, der sich in diesem Jahr neu in der Nationalelf etablieren konnte, kürzlich erhielt er einen Preis als „Aufsteiger des Jahres“. Dass er in der Winterpause vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg zu den Königsblauen wechselte, hängt auch mit „Eurofighter“ Mike Büskens zusammen. Der damalige Schalke-Scout machte sich für eine Verpflichtung von Schöpf stark.

„Ich habe darauf hingewiesen, dass es in der zweiten Liga einen Spieler gibt, der über sehr gute Qualitäten verfügt und der Schalke helfen kann. Schöpf ist ein junger Spieler mit viel Potenzial. Ich war nicht überrascht, als er verpflichtet wurde,“ sagte Büskens kürzlich gegenüber österreichischen Medien.

Kolasinac vor Baba

Auch bei Sead Kolasinac zeigt die Leistungskurve nach oben. Nachdem Weinzierl zuletzt immer Neuzugang Baba den Vorzug auf der linken Abwehrseite gegeben hatte, ist seit dem Salzburg-Spiel nun Kolasinac erste Wahl. Der bullige Defensivspezialist scheint mit seiner körperlichen Präsenz genau der Richtige zu sein, um Schalke dabei zu helfen, die untere Tabellenregion schnell zu verlassen. Und dass der Verteidiger auch offensiv seine Qualitäten besitzt, dokumentierte er mit seiner Vorarbeit zum 2:0 gegen Mönchengladbach eindrucksvoll.

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Für Kolasinac ist es eine besonders wichtige Saison. Denn im nächsten Jahr läuft sein Vertrag aus. Wechselgerüchte tauchten in den vergangenen Monaten immer wieder auf, doch der bosnische Nationalspieler blieb Schalke treu. Ob das so bleiben wird, hängt wohl wesentlich davon ab, wie viele Einsatzzeiten „Seo“ in Zukunft bekommen wird. Seine letzten beide Auftritte haben gezeigt, dass er seinen Platz auf der linken Abwehrseite keineswegs kampflos räumen wird.

Elf Schalke international im Einsatz
Der Kader, den Trainer Weinzierl in den nächsten Tagen zur Verfügung hat, ist überschaubar. Denn nicht weniger als elf Spieler sind mit ihren Nationalteams unterwegs. Eigentlich wären es sogar zwölf, doch Leon Goretzka musste wegen eine Zerrung im Oberschenkel zwei U21-Länderspiele absagen.

 

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